Band 
Erster Theil.
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lichett Fürsten der Absicht an, ein Bündnis zwischen demKaiser und den Schweizern zu vermitteln, machte ihmein Verbrechen daraus, daß er eine Pension von zwölf-tausend Livres anzunehmen sich geweigert, daß er denfranzösischen Truppen zur Eroberung Mailands nichtfreien Durchzug gestattet habe. Da Liese Beschwerdennicht einmal zusammengenommen stark genug schienen, sobehauptete er, von seiner Mutter auf das ganze Erbedes Hauses Savoyen Rechte zu besitzen. Obgleich zuallen Zeiten die Staaten dieses Hauses nach dem salischenGesetze in männlicher Linie, mit Ausschluß der Frauen,vererbt worden sind, reiste dennoch ein Gesandter desKönigs nach Turin , um diese Ansprüche seines Herrnvorzutragen. Als der Präsident des herzoglichen Rathes,Purpurat, die Nichtigkeit seiner Behauptung nachwies,fiel heftig der Gesandte ein: „Sprechen wir nicht.mehrdavon, denn der König will es so." Purpurat erwiederte:„Zhr berufet euch auf ein Gesetz, das ich in meinenBüchern nicht finde

Schon hatte Franz I. zu mehreren feindseligen Hand-lungen gegen den Herzog seine Einwilligung gegeben.Maigret , ein Franzose, der sich angeblich wegen derReligion, vielleicht aber aus andern Gründen in Genf angesiedelt, hatte der bedrohten Stadt anerboten, ihrHülfe von Frankreich zu verschaffen. Da ihm fein Freund,der Herr von Verey , solche versprochen , so war

21) sismonäi, Iristoire äes , XVI. - KsUIurä Iiist. äs

kranxoi« I- , toine IV. — De Serres. — Dupler. — Du NsIIa^,Msmoires. — Memoiren des Präsidenten Lambert, in Du BeUay'sRoten. — Guichenon. — La Chiesa. — Sleidan.

22) „Du Bellav" schreibt du Veretz und heißt ihn „einen im Landesehr geachteten Savoyarden." — Nonumens iiieäils zur I'Iiistoir«lls Vrsnoe, IX. 81 , relalion äs i'siubnss. venilieu Kusliuisiis.