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heimlich mit Rathsgliedern eine Uebereinkunst getroffenworden. Bald kam, mehrere hundert Mann stark, eineTruppe von Abenteurern und Lyoner Buchdruckern unterder Anführung eines Mannes aus diesem Gewerbe,Namens Roboam, gegen Genf angerückt. Um dahinzu gelangen, mußten dieselben durch einen der beschwer-lichen Passe La Cluse oder St. Claude dringen. DieSavoyarden warteten auf sie und zersprengten sie beiSalleneuve. Doch Verey verlor den Muth nicht. Ererhielt vom Könige den alten römischen Bandenführer,Renzo di Csri, mit seinen Italienern, und näherte sichGens von neuem.
„Werden die Franzosen einziehen? fragte der BernerGesandte den Maigret; bei Genfer Treue, saget uns, obsie kommen." — „Sie kommen," antwortete Maigret .In Genf traf jedermann Vorbereitungen, sie zu empfangen.Den 15. Dezember brachte man mit vergeblichem Warten zu.Am 16. sah man, entstellt, fast nackt einige verfolgte Reitermit verhängten Zügeln ansprengen. Die deutschen Sol-daten Genfs , sie für Feinde haltend, empfingen sie mitihren Hellbarten, so daß wenig fehlte, Verey, der sichunter den Fliehenden befand, wäre erschlagen worden.Die Herren von Genf suchten ihn so gut als möglich dieseAufnahme vergessen zu lassen. Nachdem er sich erholt,erzählte er ihnen sein Unglück. Auf dem Berge von Gexhatte er sich, mit fünfzig Pferden, von seiner Reiterei undseinen zweihundert Mann Fußvolk getrennt, um nachGenf mit der Bitte zu eilen, daß man diesen Hülfstruppenentgegen komme. Aber in Gex hatte er den Baron vonLa Sarraz getroffen, der ihm einige seiner Reiter tödtete,die übrigen zersprengte. Er selbst, nebst sieben der Sei-nigen, war mit genauer Noth entkommen. Seine Leutewarteten noch auf dem Berge, bis sie von Führern