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an uns sein, so zu handeln, daß Seine Majestät mit unszufrieden sei."
Nägeli übersah nichts, was vorging. Der AbgeordneteBerns war Zeuge der täglichen Konferenzen zwischen demfranzösischen Hauptmann und den Mitgliedern des Raths.Diese erkundigten sich bei Verey über alles, was denKrieg betraf, und brachten nach seinen Angaben ihr Ver-theidigungssystem in eine bessere Ordnung. Die Truppenwurden gleichmäßig in Kompagnien eingetheilt. An Bau-dichons Stelle als Feldhauptmann trat Bandet. Die tu-multuarischen, unordentlichen Ausfälle hörten auf. Vereywußte sich bei den Hauptleuten Gehör zu verschaffen, beiden Soldaten in Gunst zu setzen. Von dem Stellver-treter Berns ließ man sich nichts ausreden, der unauf-hörlich warnte, daß Frankreich nicht zu trauen sei.Endlich besuchte ein Mitglied des Rathes Nägeli, undzeigte ihm an: „Wenn ihr euch nicht beeilet, so werdendie Herren von Bern viel zu spät kommen; denn sinddie Franzosen einmal im Lande, wird man sie nicht mehrherausbringen können." Am folgenden Morgen war derGesandte abgereist, seine Regierung von der Lage derDinge zu unterrichten^).
Für Bern war die Stunde gekommen, einen Entschlußzu fassen. Zwar näherte sich der Kaiser; die ProtestantenDeutschlands hatten bei der zehnjährigen Erneuerung ihresBundes die Schweizerstädte ausgeschlossen; zu befürchtenwar ein Angriff der katholischen Kantone: aber Genf wurde täglich enger eingeschlossen. Die vertriebenenPriesterpredigten einen Kreuzzug. Von allen Seiten her trafen
23) Register. — Ferment. — Rrset. — Stettler II. 1538. —Ilisloires curieuses äu ?sz-8-tIe-Vsr»I. — Ruchat, III. 352.431. — I.» xuerre äs Keueve, p»r ui» msrelisna äomeursriteir eelts
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