Band 
Erster Theil.
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Freiwillige bei dem Heere des Herzogs ein, voll Lust, diegottlose Stadt zu bekämpfen. Auch neue Banden ver-mehrten diese Streitmacht. Musso, aus seinem Raubnesteam Comersee, von den Eidgenossen vertrieben, hatteKarl III. seine gefürchteten Reiter zugeführt. Er brachtedem schwachen Fürsten seine Leidenschaft gegen die Schweizer bei, und ließ ihm keine Ruhe, bis er ihn mit demBären von Bern in Fehde gebracht. Unversehens fieler in das Gebiet von Schaltens ein, und verwüstete das-selbe nach Herzenslust ^). Bei diesem letzten Schimpfhatte Berns Unentschlossenheit ein Ende. Doch glaubtees, bevor es den Krieg erklärte, an sein Volk sich wendenzu sollen. Es unterrichtete dasselbe von der Nutzlosigkeitseiner Vorstellungen und von den Gründen, aus denenes sich, ungeachtet der Gefahren der Zeiten, zum Kriegeveranlaßt sehe. Das ganze Volk erklärte sich für das,was Gottes Ruhm, die Ehre und die Wohlfahrt derRepublik verlangten. Darauf benachrichtigte Bern seineEidsgenossen, lud seine Verburgrechteten ein, ihm ihreHülfstruppen zu schicken, erinnerte die Graubündner andie Hülfe, die es ihnen in ihrem Kriege gegen Medicis geleistet, und sandte an Karl III. den Absagebrief. Bern wollte darauf beweisen, wie eine Regierung und ein Volk,wenn sie einverstanden sind, kaum etwas unternehmenkönnen, daS nicht von Erfolg gekrönt wird ^).

Die Heere, die sich zum Kampfe vorbereiteten, ge-

24) War es aber nicht ein Bruder des Markgrafen? Bern glaubte/es sei sein alter Feind.

25) Sleidan. — Stettler II. — Berner Archive. — Ilistoires cu-rieuses äu I>av8-lIe-Vauä. Zürich, Schaffhausen, Basel undSt. Gallen wurden sogar gebeten, ihre Hülse bereit zu halten.Nathsmanual von Bern, Nr. 255, Seite 46.