Band 
Erster Theil.
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der Republik , die nach Gutdünken marschirten, verheer-ten, sich zurückzogen, das Land zu Grunde richteten unddem Haupthaufen nur die Nachlese überließen. An denitalienischen Kriegen hatte man gesehen, wie, zum Trotzedem Verbote der Räthe, sich Banden solcher Abenteurer,doppelt so zahlreich, als die Räthe bewilligt, über dieAlpen stürzten. An ihrer Spitze hatten diese Truppenebenfalls Söldlinge, mehr zu Waffengefährten als zuObern; zuweilen waren sie von Fremden geworben worden,und gehorchten denselben. Sie kannten keine Mannszucht,als in der Stunde der Schlacht: so lange das Gefechtdauerte, stellten sie sich dem Feinde wie Ein Manndar; dann nahmen sie wieder die Sitten der wildestenDemokratie an. Sie verließen ihre Reihen, traten wiederein, hielten Versammlung und Rathschlag, schrieben ihrenHauptleuten den Plan zum Feldzuge vor, oder hießen sieeine Schlacht liefern. Wurde der Sold nicht zu seinerZeit ausbezahlt, so ergaben sie sich der Plünderung oderliefen auseinander. Das Brennen und jede Ausschweifungwar an der Tagesordnung. Nach und nach hatten dieseGewohnheiten um sich gegriffen. Aus den Reihen derFreischaaren waren sie in diejenigen der Milizen desLandes übergegangen. Das Waadtland hatte dies aufsschmerzlichste erfahren: noch blutete dieses schöne Landan den Wunden, die ihm das Berner Heer im Feld-zuge von 1530 geschlagen hatte. Ueberall, wo die Deut-schen erschienen, war die Wittwe ihrer letzten Habeberaubt, die Kirche ausgeleert und mit dem Schwerte,dem Feuer weder Freund noch Feind verschont worden;was auch die Hauptleute versuchten, diesen RäubereienEinhalt zu thun, war alles umsonst gewesen

30) Johannes v. Müller. — Glutz. — Hottinger, IV. Buch. —Unser erstes Kapitel.