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muth gepaarter Ernst ihm Ansehen verliehen. Aus sei-nen Zügen, welche die Sonne Italiens frühe gebräunthatte, sprach zu gleicher Zeit Thatkraft, Feinheit undantike Größe. Die Soldaten nannten ihn nur bei seinemTaufnamen, unser Franz ^). Sein KriegSrath wurdeauS den erfahrensten Hauptleuten gebildet, welche dieRepublik besaß. Voll Vertrauen zu diesen Männern seinerWahl, legte ihnen Bern ans Herz, die alten KriegSord-nungen zu erneuern. ES bekleidete sie mit der Diktatur,und stellte ihnen nach dem alten Brauch einen Gewaltbriefzu, deS Inhalts, daß ihnen, wenn der Sieg auch untreuwürde, kein Leid widerfahren solle, weder ihnen, nochihren Kindern an ihren Personen, an ihren Gütern,noch ihrer Ehre ^).
Am 1. Februar des ZahreS 1536 fand der Auszugstatt. ES herrschte Begeisterung. Alles kündigte einenvon den frühern Kriegen sehr verschiedenen Geist an;alles ließ auf ein Ergebniß von der höchsten Wich-tigkeit hoffen. Haller, der Reformator BernS, lag aufdem Todbette; er raffte seine letzten Kräfte zusammen,um noch einmal die Kanzel zu besteigen und die Fahnenzu weihen. Mit ersterbenden Lippen predigte er denKriegSleuten Gerechtigkeit und Muth. Glücklich, daß ervor seinem Tode daS Volk im Besitze deS Evangeliumssah, und beseligt von dem Gedanken an Genfs nahe Be-freiung, ermähnte er Bern zum letzten Mal, in derLiebe GotteS fest zu bleiben; dann wandte er sich an die