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vorerst den Durchzug zu gestatten, und die Ereignissesich entwickeln zu lassen. Der Graf von Greyerz wartetezitternd auf die Maßregeln der Stadt ^).
Das Bernerheer zog vorbei an den Mauern vonAvenches, der bischöflichen Stadt. 2n Peterlingen stießenzu ihm die Neuenburger, wohl gerüstet, voll Eifer, dop-pelt so stark, als man verlangt hatte. Bald kamen auchdie Kontingente von Aigle, von Oex, von Gessenay an;dasjenige von Peterlingen stand unter den Waffen. Dadas Heer vollzählig geworden, leistete es den Eid, undsetzte in drei Abtheilungen seinen Marsch fort. DieOberländer bildeten die Vorhut. 2m mittlern Haufenwinkte des Anführers weiße Feder. Die Nachhut warstolz darauf, unter ihren Hauptleuten Wurftemberger undFrifching zu besitzen: der Letztere war der Achilles desHeeres; eine Freifahne stand unter seinen Befehlen.Hertenstein führte das Geschütz. Diese Offiziere lebtenmit ihren Soldaten in stetem Umgänge, kannten jedenbeim Namen. Es war die 2ahreszeit, wo die Erde aus-ruht und keine Feldarbeiten den Auszüger Heimrufen.Die Truppen waren ganz Hoffnung und Freude ^).
Das Volk der Gegend, die sie durchzogen, geriethin eine Unruhe sehr manigfacher Art. 2hm mangelteein gemeinschaftlicher Glaube, ein Mittelpunkt, eineStimme, die so vielen guten Willen zu sammeln ver-standen hätte: es glich einem Schiffe, vorn Sturme ohneLotsmann und ohne Steuer überfallen. Karl III. war sooft vorn Kriege bedroht gewesen, daß er denselben, alser eintrat, nicht mehr fürchtete; das Land besaß also keine