Band 
Erster Theil.
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von Rofay, von Aruffens und anderer mit Genf verfeindetenAdelichen sahen so stolz von den Berggipfeln hernieder,daß Nägeli seine Soldaten nicht zu hindern vermochte,dieselben in Brand zu stecken. Nyon , Divonne und Gexergaben sich. Zn Gex erhielt das Heer Nachrichten vonGenf . Als der Bote Berns den Genfern die Nachrichteiner baldigen Hülfe brachte, hatten sie es anfangs nichtglauben wollen. „Legt mich gefangen," entgegnete er,„und wenn in acht Tagen die Herren von Bern euch zuhelfen nicht auf dem Wege sind, so möget ihr mich todten."Da wußten die Genfer nicht mehr, wie sie ihre Freudeausdrücken sollten. Die Prediger riefen: „Wir täuschteneuch nicht, als wir versicherten, daß Gott einen Befreiererwecken werde." Schleunig lief die große Nachrichtdurch die Truppen, deren Ausfalle nun häufiger wurden.Als sie eines Tages, sich dem Schutze Gottes empfehlend,etwa hundert Mann zu Fuß und vierzig Pferde stark,unter Verey nach der Seite von Cologny streiften, stießensie auf den dreimal zahlreichern Feind, der nach feinerGewohnheit schrie: „Nieder mit den elenden Lutheranern,die am Freitag Fleisch essen!" Die Genfer stürzten losund hätten die ganze Schaar in Stücke gehauen, wennnicht Verey's Stimme gerufen: „Genug, genug! lassetnoch übrig, das Feld zu bauen." An andern Tagenplünderten sie Verfoix, Sacconex, Peney, welches sie vonder Besatzung verlassen fanden; dann richteten sie Auf-forderungen an Gaillard und Zussy. Da der Schreckendie Feinde versagt und die Bauern zerstreut hatte, sostürzten Männer, Weiber und Kinder, noch gestern vomHunger gequält, auf die Landschaft hinaus. Hier warensie zerstreut, und sammelten die Lebensmittel, das Vieh,kurz was ihnen in die Hände fiel, als man die berneri-schen Waffen blitzen sah. Ohne viel Geräusch hielt das