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Erster Theil.
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Heer, in geschlossenen Reihen, wie es die Schweizer ge-wohnt waren, unter Gesängen des Dankes gegen denHimmel, seinen Einzug in Genf

„NeunZahre sind es nun, sagten die Soldaten, seitGenf , aufs Aeußerfte getrieben, um unser Blindniß ange-halten hat; neunZahre, seit es vom Herzog, dem neuenPharao, unter der Ruthe gehalten wird, den Zammernicht länger ertragend. Wie oft hat das Echo der Alpen seinen Schmerzensruf nachgesagt! Die Felsen sind gerührtworden, die Eidsgenossen sühllos geblieben. Zn dieserZeit der Schmerzen für die Kinder des Himmels, derKämpfe für die Armen am Herzen hat der Bar von Bern ,der Bär allein sich erbarmt."

Nachdem Genf befreit war, fragte es sich, ob man denKrieg weiter tragen wolle ^). Es wurde beschlossen, denFeind zu verfolgen. Genf gab Führer, Geschütz, Reiterei.Das Heer schlug die Straße nach St. Zulien ein. DerHauptmann ritt an der Spitze mit seinen vornehmstenHauptleuten. Plötzlich wandte er sich um: „ Was ist das ?rief er, das Heer folgt uns nicht. Frisching, sehet nach,was vorgeht." Frisching entfernte sich eilfertig. DieSoldaten hatten ein Viereck geschlossen, und beriethen sichruhig über die Frage, die ihre Anführer entschieden hatten,

41) Nägelis Tagebuch. — Archive des Kantons Waadt . — Archive vonFreiburg, Bern . — Das Rathsmanual von Lutrp. — Rathsmanualvon Lausanne . — Von Rodt, Geschichte des bernerischen Kriegs-wesens. — kuckst IV, 13 u. folg. — Manuskripte von Ruchat. —kroiueut. — Register von Genf. — koset, IV. — Stettler, II,1538. — Eines der Lieder, welche die Soldaten sangen, stehtin der handschriftlichen Sammlung von Werner Steiner; esscheint uns , um einige Strophen abgekürzt, einen Platz im Anhangezu verdienen.

42) Am 2. Februar 1536.