Band 
Erster Theil.
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Es wäre allerdings schön gewesen, seine Fahne auf denMont-Cenis zu pflanzen, und wer weiß, wie weit noch,wenn man die Alpenvölker zu der Freiheit der Republikenaufgerufen hätte! So handelten die Urkantone in ihrenersten Zeiten. Beneidet von allem Nachbarlande, erobertensie dasselbe, nur um es wieder frei zu machen. Bern hätte die nämliche Politik befolgen können. Die Freigraf-schaft hatte vor kurzem in den Schweizerbund zu tretenverlangt: der Jura wäre dadurch frei geworden. DieAlpen wären nachgefolgt. Auf beiden Seiten der Bergehätten sich Kantone gebildet. Eine große Bundsgenossen-schaft freier Völker hätte Europa's Mitte eingenommen,und im Besitz der Pässe Frieden geboten der gegenseitigenEifersucht der Nationen. Aber der Augenblick, diesenTraum zu verwirklichen, war längst entschwunden: erwar vorhanden gewesen, als das Schweizervolk noch keinenSvldnerdienst gethan, als eö noch für die Freiheit kämpfte,nicht um Unterthanen zu bekommen. Wer könnte sagen,was die Schweizer vollbracht hätten, wenn sie damalsden westlichen Alpen von Befreiung gesprochen, und biswohin diese Worte Anklang gefunden hätten? Doch alles,innen wie außen, hatte sich geändert. Nicht nur hattedie Glaubensspaltung die Eidgenossenschaft zerbrochen, dasGold des Auslandes hatte sie auch verdorben. Die Zuchtwar untergegangen; die Gesetze entkräftet worden. DieAristokratien schloffen ohne Aufsetzn, doch mit unverwand-tem Blicke eine unruhige Demokratie in sichere Dämme.Das Volk fühlte ebenso wenig mehr die alte Begeisterung.Sein Eifer, Genf zu helfen, kam von den mächtigenTrieben der Religion und der Ehre. Mit der ErlösungGenfs hatte das Heer den Zweck für erreicht gehalten.Es hatte so viel Beute gemacht, als es hoffen können.Der Soldat, der mit einem Pferde ausgezogen, führte