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für unbezwingbar gegolten. Eine Kapelle, die Petervon Savoyen errichtet, galt dem Andenken der vergeb-lichen Belagerung, die das Schloß von den Edelleutendes Landes erfahren, bis Peter sie zufammenhieb. ZmVertrauen auf den alten Ruhm dieser Mauern hatte derGouverneur, Anton von Beaufort, die Aufforderung,sich zu ergeben, und die gefangenen Genfer in Freiheit zusetzen, mit einem vollen Abschlag beantwortet. Weitentfernt, sich zu unterwerfen, fuhr er täglich stolz aufdem See fpaziren, und fiel auf die alten und die neuenUnterthanen der Republik . Er plünderte sogar den Spitalund den Flecken Villeneuve. Diese Feindseligkeiten machtenden Bedenken Berns ein Ende. Nagelt erhielt den Be-fehl über tausend Mann, und Genf wurde ihn zu unter-stützen eingeladen?').
Seit dem Abzüge des Berner Heeres glich Genf demKranken, der nach langer Einsperrung sich an Luft undFreiheit berauscht. Es hatte seine Söldner verabschiedet.Es goß Kanonen aus den Glocken, die es dem Feindeabgenommen. Als neue Unterthanen leisteten ihm die Leuteder bischöflichen Ländereien ihre Huldigung. Die Predigerriefen: „Ein großer Hauptmann ist in eurer Stadt; er istmächtiger, als alle Könige der Erde; es ist Zefus Christus,eure Burg." Um den künftigen Geschlechtern das Wunderseiner Befreiung zu überliefern, hatte Genf es in Steingraben lassen. Doch verdarb ihm noch manche Beunru-higung die Freude. Nach so vierjährigen Zwisten undKämpfen war das Herz seiner Söhne trotzig geworden,ihr Arm zu rascher That bereit, ihr Geist der Leitungentwachsen. Die Zügel entfielen der Hand der Väter des
17) IKW. — Topographien des Landes in der Stadtbibliothek zu Bern . —
Tradition. — Manuser. des Barons von Chatelard. — Berner
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