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stattet werbe. Wie konnte dies verweigert werden, daschon seit Averduns Einnahme Viret in der St. Franz-kirche predigte? Die Schützen von Lausanne , welche mitden Bernern diese Stadt belagert, hatten den Predigerunter Zusage ihres Schirmes mitgenommen. Nun stieger zum Tempel der Dominikaner von der Magdalenehinan, und forderte den Mönch heraus, der in der Haupt-kirche die Fasten predigte; allein dieser zog dem Kampfedie Flucht vor. So wohnten in Lausanne , nach demAusdrucke unserer Vater, die Messe und die Predigteinige Zeit, so gut es ging, neben einander. Zn ihrenReibungen gewann aber die Reform jeden Tag mehrBoden, und treulich half ihr Bern durch unaufhörlicheErmahnungen nach, niemanden um seines Glaubens willenzu beunruhigen ^).
Als indeß Karl V. die Regierung von Bern mit seinemZorn bedrohte, wenn sie ihn nicht zum Richter nähmeals die evangelischen Kantone nicht abließen, sie an dieUnbeständigkeit der menschlichen Dinge zu erinnern, ihrdie Folgen ihres Benehmens ans Herz zu legen und ihreVermittelung ihr anzubieten ^), bestimmten Eifer undPolitik sie, die Reform in ihren neuen Landern zu be-schleunigen. Mit Vverdun wurde begonnen. Die Priesterdieser Stadt wurden eingeladen, die Messe gegen diePredigt in einem Religionsgespräche zu vertheidigen.Kaum hatten sie sich dessen geweigert, als die Bilder, dieGemälde herunter gerissen, und auf öffentlichem Platze