Band 
Erster Theil.
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hatten Franz I. ihr Schwert angeboten, und noch täglichzogen neue Banden durch das romanische Helvetien dem-selben zu. Selbst Freiburg hatte nicht hindern können,daß tausend seiner Söhne sich anschlössen. Obgleich ander Sonne von 1536 eine prächtige Ernte gereist war,hatten die rüstigsten Schnitter die Felder verlassen. Aufden Bergen boten die Kühe ihre vollen Euter; aber anmehr als einem Orte waren nur Kinder und Greise zurBesorgung der Heerden zurückgeblieben. Die Tagsatzungzu Baden hatte, da die ungestümsten Männer der Schweiz fehlten, in seltener Einigkeit begonnen. Ein VorschlagZürichs, nicht mehr mit Fürsten zu verkehren und ihreGesandten über die Grenzen zu weisen, wurde einen Augen-blick sogar von den Abgeordneten der fünf Kantonemit Beifall aufgenommen. Uri, Schwyz und Obwalden erklärten, sie wollen in Zukunft nur neben solchen Stän-den auf eidgenössischen Tagen erscheinen, die sich ver-pflichtet hätten, kein Fürstengeld mehr zu empfangen.Die Gesandten glaubten jedoch, den Rath ihrer Kantoneeinholen zu sollen. Herzlich fragten, als sie ihre In-struktionen erhalten hatten, die reformirten Städte: „ Ister nun gekommen, der Tag, wo wir uns als Briiderbetrachten, und, unserm Heerde und dem Vaterlande treu,den Boden bepflanzen können, den uns Gott gegeben?"— „Besseres gäbe es nichts, erwiederten die Gesandtender fünf Orte; gerne würden wir mit euch aus EinemHerzen den Söldnerdienst verdammen; allein wir habendazu keine Vollmacht. Handelt demnach, wie ihr es jadürfet; wir hoffen, unsere Stände werden sich von dem,was die Mehrzahl der Kantone beschlossen haben wird,nicht absondern wollen." Aehnlich redeten Glarus, Frei-burg, Solothurn, Schaffhausen und Appenzell , welcheden Vorschlag nicht gerade zu derselben Zeit hatten anneh-