Band 
Erster Theil.
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wird kriegerisch. — Die Inquisition . — DieJesuiten. — Auch die Reform rüstet sich. — Cal-vin. — Sein e Ankunft zu Genf . — Erster Kampf. —Wertreibung. — Triumph irende Rückkehr. — Re-ligiöse und politische Einrichtungen. — Farel undWiret ahmen ihn nach. — Genf , das protestan-tische Rom . — Auf die Zeit der Verstänvigungfolgt die Stunde des Kampfes. (1536—1545.)

Eern hatte sein Schwert an die Wand gehängt. DieSchweiz hatte die Grenzen des alten Helvetiens erreicht.Ihre Wünsche gingen nicht mehr weiter, als in Friedenund Ansehen die Stellung zu behaupten, die ihr der Siegunter den Völkern angewiesen. Eine andere Zukunft warden Eidgenossen noch vor kurzer Zeit von Macchiavelligeweissagt worden. „Zch habe sie gesehen, schrieb er,ihre unüberwindlichen Haufen. Sie haben kein stattlichesAussehen, weder Panzer, noch Brustbedeckung, undsagen, sie fürchten nichts, als das Geschütz; aber so wohl-geordnet fest sind ihre Reihen, daß sie nichts zu brechenvermag. Anfangs haben sie sich nur gegen Oestreich ver-theidigt, darauf den Herzog Karl vernichtet; jetzt sind sieso kühn geworden, daß sie auf eigene Vergrößerung denken.Sie vergleichen ihr Kriegsvolk mit demjenigen Roms, undhoffen, einst groß, wie die Römer, zu werden. Manwird noch sehen, daß sie Mailand einnehmen, tief inZtalien dringen, fürstliche und adeliche Geschlechter ver-tilgen. Man hat viel von ihnen zu fürchten ')."

So äußerte sich Macchiavelli, und wer vermag zusagen, wie weit der Sieg der Schweizer geführt hätte,wenn sie nicht bei Marignano unterlegen wären? Kaumwürden sie sich indessen ein Reich erobert haben °). Diegeringste Festung hielt sie auf. Wo der Muth nicht durch-

1) Brief an Vettoni.