Band 
Erster Theil.
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Olivetans französischer Text hervor ^). Der reformirtenKirche übergab Olivetan sein Buch im Namen der armenWaldenser in den Thälern Piemonts, welche die Druck-kosten zusammengelegt hatten. „Das Volk, welches dirdieses Geschenk macht, drückte er sich aus, hat mehr alsdreihundert Jahre lang getrennt von dir leben müssen.Es hat für das schlechteste der Völker gegolten. Nochsetzt ist sein Name im Munde der Welt ein arges Schimpf-wort; und doch ist es das wahre Volk der Geduld, dasin Schweigen und Hoffen alle Anfechtungen überstandenhat. Kennst du ihn nicht, deinen Bruder, deinen Joseph,der sich nicht länger zu halten vermag, daß er sich dirzu erkennen gebe?"

Nachdem die Reform dem armen Volke die heiligeSchrift geöffnet hatte, richtete sie ihm Schulen ein; dennes konnte nicht lesen. Wenn der Pfarrer keinen Schul-lehrer finden konnte, so suchte er bei seiner eigenen Hin-gebung Rath, und zeigte selber den Kindern die Buch-staben: nichts war diesen Söhnen des Evangeliums zuniedrig. Halter und Bullinger besuchten eben so uner-

Grundlage gedient, st wie später derjenigen, welche die spanischen Theologen Philipp III. überreichten. So können wir, sagt deThon, einander gegenseitig helfen, wenn wir den Parteigeist zubeseitigen wissen, und uns nur an die Bruderliebe und Billigkeithallen. Buch 38, 1564. — kerainnua lls Lscslant» , lltix-peus aoncioiistoruiii. — liucbai, liisloire <Zs In retorinslioiille Is Suisss, V, 189. — Leo Judä, Großmann und Zwingli haben am meisten Antheil an dieser Uebersetzung.

21) DieVersion von Olivetanus ist, wenig verändert, in den reformirtenKirchen gebräuchlich geblieben. Saeq hat sie benutzt. Die Vor-rede ist von Calvin , der Olivetan, seinem Verwandten, be-hülflich gewesen. Die Bibel erschien 1535. Lefevre d'Etaplashatte die seinige 1523 zu Antwerpen herausgegeben. S. Chroni-queur, S. 108.