Band 
Erster Theil.
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Schriftsteller nicht. Für ihn ist die Geschichte des Vater-landes nicht eine Aufgabe von erstem Range, sonderndie Erholung von mühevollen Amtspflichten gewesen.Aber, wie seelenvoll sind seine Schilderungen, wie leben-dig seine Gemälde aus der Gegenwart! Was er beschrieben,glauben wir selbst erlebt zu haben. Wenn er Tschudishistorisches Wissen nicht erreicht, so übertrifft er ihn alsMaler. Wenn er die Waage der Geschichte nicht ebenso unparteiisch hält, so kömmt er ihm an Offenheitwenigstens gleicht).

Wenn diese Männer die Geschichte des Volkes schrie-ben , so lebten andere dem Studium der Natur; imSchweizerlande des Volkes Luxus und Paläste. Siearbeiteten mit jener Leidenschaft, von der man beimForschen nach ihren Geheimnissen befallen wird ^). DieAlpen wurden damals zuerst von der Wissenschaft unter-sucht. Aretius, Rhellikan erklommen die Riesenbergedes Oberlands'"), und der letztere schilderte in einemGedichte die Reise, auf der er die gelbe Eentiane und dieOrchis mit dunkeln Blüthen entdeckt hatte. Vadian ,Konrad Eeßner, Zean Bauhain durchsuchten den Pilatus ,der Pfarrer Fabricius zu Chur den hohen Galanda.Zean Bauhain war der Ahn jener Familie von Natur-forschern und Aerzten, die während zwei Jahrhunderten^)die Universität von Basel verherrlichten, und an die Askle-

43) Bullingers Chronik ist neulich von Hottinger und Vögeli heraus-gegeben worden.

44) Das Vergnügen, das die Völker im Zustande der Kindheit oderder Barbarei am Wunderbaren finden, wird den weiter geschritte-nen Völkern von den Entdeckungen in der Wissenschaft gewährt.

45) Besonders den Niesen und das Stockhorn.

46) Während sechs Generationen. Es waren Flüchtlinge aus derPicardie.