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piaden des alten Griechenlands erinnerten. Wie die Ge-lehrsamkeit zum Genie, so verhielt er sich zu Geßner.Konrad Geßner war der Plinius jener Zeit des Wieder-auflebens der Wissenschaften. Obgleich ihn Krankheitund Armuth niederdrückten, umfaßte er des AlterthumsWissenschaft und Litteratur, gleich derjenigen seiner eige-nen Zeit, wie uns seine allgemeine Bibliothek, die Ency-klopädie des sechzehnten Jahrhunderts, bezeugt. Eswar das Zeitalter der großartigen Werke: denn derGlaube gab den Muth^), ein von Zerstreuungen freiesLeben das Mittel, sie zu Stande zu bringen. Geßnerlegte den ersten Grund zur vergleichenden Philosophieder Sprachen und einer geschichtlichen Grammatik. Zu-dem er lehrte, die Pflanzen nach den Organen der Be-fruchtung unterscheiden, schuf er die wissenschaftliche Bo-tanik. Wenn er die natürliche Eintheilung der Thierenoch nicht kannte, so faßte er wenigstens ihre wahrenVerhältnisse auf, und zeichnete die Ansänge der neuernZoologie. Er bereicherte die Wissenschaft sowohl mitneuem Stoffe, als mit seinen feinen Beobachtungen ^).Wie viele haben, ohne seinen Namen auszusprechen,aus ihm entlehnt, was ihnen einen Ruf verschafft hat^)!Und was würde er vollbracht haben, wenn ihm, wieAristoteles , die Schätze des Beherrschers der Welt, zuGebote gestanden hätten! Cuvier hat mit allen seinenHülfsmitteln weniger, als er, für die Wissenschaft ge-leistet. Aber, während auch die Umstände diese großenNamen verherrlichten, waren diejenigen, unter denen