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als diejenige eines Propheten und eines Königs von denVölkern des innern Landes und von den maurischenStädten angehört worden. Die Zeiten waren vorbei,wo man von den Säulen des Herkules bis ans Ufer desGanges nur einen Zsmael kannte, und allmälig zogensich jene Banden, vor denen Europa so lange gebebt,nach Asien zurück. Gleichwohl gab es noch immer aufzwanzig Meilen vom Ufer des Mittelmeeres keine Familie,die nicht jeden Abend mit der Angst zu Bette ging, daßin der Nacht ihre Hütte von den Barbaresken überfallenwürde ^). Man hatte die Einnahme von Konstantinopel noch so lebhaft vor Augen, daß die Stadt Lausanne , alssie vor einigen Zähren um Hülfe gegen die Ungläubigenangesprochen worden, geantwortet hatte: den Türkenkann niemand widerstehen ^). Nie hatte man sie mehrgehaßt. Nun erschien aber vor der Tagsatzung der Ge-sandte des Kaisers, Battista von Genua , mit Belegen fürdie unerhörte Versicherung, daß der König von Frank-reich mit dem Sultan ein Bündniß geschlossen ^). DiesesVerbrechen war durch die Papiere der nach Konstanti-nopel abgeordneten Gesandten Franz I. an den Tag ge-kommen, die in Italien auf ihrer Durchreise ermordetworden waren. Der Kaiser zweifelte nicht, daß unterdiesen Umständen die Schweizer zur Vertheidigung deschristlichen Namens aus seine Seite treten würden, und
86) 8>8ir>onäi, Ki8loirs äes Vrsnxsis , XVI. — Jovius. — Ro-bertson , Rbarles V.
87) Ruckst, kistoirs äs Is rätormstion äs Is 8uis8e.
88) Und mit den Protestanten. Reltres intercepless äu Aouveroe-meilt Irsnxsis, sn tsveur cks8 insurges äs I'XIIeinaAne, inden Archiven von Simancas, Bd. 4. — Tagsatzungsabschied,1542. — Rincons Ermordung durch die Leute des Herzogs vonMailand war nur der Lorwand des Krieges.