Band 
Erster Theil.
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auf diesen letzten Punkt. Obgleich es die schönste Armeewar, die je unter seinen Fahnen gestanden, schmolz siedoch rühmlos in der Belagerung von Perpignan zusammen.Die Hülfstruppen, welche zurückkamen, waren verdrossen,daß keine Gelegenheit vorgekommen, ihren Muth zu be-weisen o«). Im nächsten Jahre (1543) halfen sie Mau-beuge und Luxemburg einnehmen und das belagerte Lan-drecy entsetzen. Sie waren zum erstenmal in Regimentergetheilt^). Der König überhäufte sie mit Lobsprüchen.Er behielt nach seiner Gewohnheit, bevor er sie entließ,die einflußreichsten Hauptleute noch einige Zeit bei sich,schmeichelte ihnen, schmückte sie mit Ketten, und war an-statt des Soldes, der in der Regel rückständig blieb, mitjenen französischen Worten freigebig, die unsere Vüter sooft für Gold empfangen haben. Zu Hause rühmten sichdiese Tapfern der Schmeichelreden des Fürsten , und lobtenseine große Seele und seine Zuneigung zu seinen Herzens-freunden, den Eidgenossen. Alle Freigebigkeit war fürsie gewesen, den Soldaten nur die Entbehrung geblieben.Diese stellten sich die nächsten Jahre in geringerer Mengeunter seine Fahnen; allein diesen weniger zahlreichenTruppen war der Lorbeer vorbehalten, den die erstenBanden nicht mehr hatten pflücken können.

Als Franz I. im Anfange des Winters 1543 seineHülfstruppen entließ, hatte er sieben Kompagnien unterdem Befehle Ulrichs vom alten Hause von Hohensax be-halten, und nach dem Piemont geschickt, wo seine Ange-legenheiten sich in sehr schlechter Lage befanden. Del

96) Zurlauben, IV, 200. —Sismondi , XVI. — SchmeichelhafterBrief des Königs, vom 15. Oct. 1542.

97) Unter Ph. v. Hohensar, Hieron. v. Luternan und Herkules v,Salis.