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ständig im Nachtheile gegen den Feind befand, ward erdessen überdrüssig, und ließ durch Montluc den Königum die Erlaubniß zur Schlacht ersuchen. Montluc redeteden König auf seine gaskonische Weise an: Wir sindsechstausend Kinder von der Garonne und dreizehn FahnenSchweizer , wahrhaftig Leute, auf die Ihr etwas zählenkönnet, und die bis zum letzten Hauche ihres Lebensstreiten werden. Freilich für die Italiener, Provenzalenund Ereyerzer verbürge ich mich nicht; aber ich hoffe,Sire, daß sie es eben so gut machen werden, als wir,wann sie uns voransehen werden. Wer soll denn zehn-tausend Mann tödten können, die alle entschlossen sind,zu siegen oder zu sterben? Während dieser Rede schluger mit seinen Armen um sich, als wenn er sich imSchlachtgewühls befände, so daß der König und der Dau-phin lachen mußten. Am Hofe von Frankreich haben dieschönen Räthe, leichter als die guten, immer Einganggefunden. Sie dürfen sich schlagen: war dem Königeentfallen. Sogleich wollten alle Edelleute, die am Hofe,dabei sein. S. Andre, Dampierre, Chartres, Coligny ,die Bonivets reisten alle nach Italien . Die Armeen be-gegneten einander am Ostermontag, den 14. April 1544.Ein Hügel trennte sie noch, bis der Feind, ihn zu besetzen,den Franzosen zuvor kam. Als die Sonne aufging, hatteEuasto am Abhänge sein Heer in Schlachtordnung gestellt:zur Linken zehntausend Italiener unter dem Fürsten vonSalerno ; in der Mitte eine gleiche Zahl Landsknechteunter Madruz; auf dem rechten Flügel sechstausendDeutsche und Spanier, die in den Schlachten alt geworden.D'Enghien stellte seine Gaskonier gegen die Italiener auf,die Schweizer gegen die Landsknechte, die von Greyerz gegen die Veteranen. Er selber hielt sich zwischen den