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Schweizern und den Greyerzern, denen er mißtraute ^).Auf beiden Seiten war das Geschütz vor die Fronte, dieReiterei auf die Flügel gestellt worden. Beinahe fünf-tausend Schützen scharmützelten zwischen den beiden Heerenmehrere Stunden lang mit wechselndem Glücke.
Die Franzosen wurden endlich des Wartens müde,und nur ungerne hörten ihre Anführer noch auf die Vor-stellungen des Hauptmanns Fröhlich, der an diesem Tagedie Schweizer befehligte. Wenn wir vorgehen, sagte er,so gerathen wir unter die feindlichen Batterien; und dameine Leute nicht gewohnt sind, das Gefchützfeuer aus-zuhalten, so würden sie gerade auf die Stücke zulaufen,in Unordnung gerathen und die Flanke bloßgeben: wirwollen lieber warten, bis die Landsknechte selbst hervor-kommen und sich zwischen ihren Kanonen und uns be-finden Man billigte die Meinung, und sah auch nacheiniger Zeit die Landsknechte, wie Fröhlich vorausgesetzt,den Hügel Herunterstürmen. Sie zu empfangen, drängtenSchweizer, Gaskonier, Franzosen ihre Reihen mit ge-
98) v. Alt, VIII, 48, macht Graubnndner aus den Greyerzern, undHr. v. Sismondi, XVII, 186, Waadtländer . Es war ein Theil desWaadtlandes sreiburgisch geworden, nnd seine Leute dienten nununter Freilmrg; der andere Theil war zu Bern gekommen, wostrenge Verordnungen gegen die Werbungen bestanden. Wahr-scheinlich hatte Michael v. Greyerz aus allen Theilen Leute ge-sammelt. Greyerz allein hätte nicht viertausend Mann liefernkönnen. »Xon multi usus et subs^resto inilituiii xsnussagt Jovius. Ihr Anführer Cugy fiel. Michael v. Greyerz warnicht dabei.
99) Die französischen Historiker nennen ihn Forli , Furli, Froli. DieTheiluehmer au der Schlacht (Montluc, Bieilleville, Tavaunes, DuBellay) schreiben sich selbst die Ehre zu. Doch ist Du Bellayso ehrlich, zu gestehen, daß er den Rath, der den Sieg gab, Froliverdankte.