Band 
Erster Theil.
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eifers ganz durch den Feind hindurch, ohne zu bemerken,daß die Greyerzer, anstatt ihnen zu folgen, schon in derFlucht begriffen waren. D'Enghien, da ihm ein Hügelden größten Theil des Schlachtfeldes verbarg, hielt allesfür verloren. Doch ordnete er seine Truppen, warf sichin den Feind zurück und erreichte wieder seine Bataillone.Zn demselben Augenblicke erschienen die Schweizer , nach-dem sie die Landsknechte besiegt hatten, in den Flankender Spanier, die nun ebenfalls zurückwichen und nacheinigem Widerstände flohen. Alles nahm an der Ver-folgung Theil. Mondovi! Mondovi^ss! schrien die Schwei-zer , und ermunterten einander, ihre so verrätherisch, sofeige gemordeten Brüder zu rächen. Wüthend, ohneGnade zu geben, verfolgten sie bis in die Arme derFranzosen die Unglücklichen, die ihre Zuflucht dort suchten.So endigte die Schlacht von Cerisolles. ZwölftausendLeichen und Verwundete bedeckten das Feld. Die Schweizer hatten nur wenig gelitten. Ulrich von Hohensax , an Muthseinem heldenmüthigen Vater gleich, der die Eidgenossenin mancher Schlacht befehligt, war durch eine glücklicheWunde von einem ungeheuern Kröpf geheilt worden : erbemühte sich während des Restes seines Lebens, als Freundvon Bullinger und der Reform, die Liebe seiner Unter-thanen zu gewinnen Fröhlich wurde im Angesichtder Armee zum Ritter geschlagen "°)> Er hatte kurze

104) »I.SS Suisses si lurieux irgppereiit, erbaut AonOovi, Noii-6ovi, izu'eii woins ä'uns boiilis deuro lureiN lous IssIails<iueiiat8 wis eil piscos ou prir.'' Ikiä.

105) tlonservsteur suisse, XII, 70.

106 Der König nahm ihn in seine Garde auf, um ihn immer nebensich zu haben. — Fröhlich war von Riespach bei Zürich .Vaterl. Sammt — Er eilte nach der Schweiz mit dem Schlacht-berichte , und bewarb sich in mehr als einer Stadt, namentlich zu