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Zeit vorher sein Dorf als ein armer Zimmermann ver-lassen, ohne mehr Habe, als die nothdürstigen Werkzeugeseiner Kunst, mit sich zu führen. Da er als Söldner nachden Verordnungen von Zürich , dem er angehörte, straf-bar geworden, so nahm ihn Solothurn freudig unter seineSöhne aus. Durch den Sieg von Cerisolles war Italien den französischen Waffen geöffnet worden, und die eid-genössischen Krieger warfen um so zuversichtlicher ihrelüsternen Blicke wieder auf die reichen Ebenen der Lom-bardei , als es hieß, sechstausend Graubündner seien indes Königs Dienste getreten. Allein es kam Befehl, siezu entlassen, und dem Könige, der im Norden bedrohtwar, seine italienischen und französischen Banden zuschicken. Mit Schmerz machte ihnen d'Enghien diese Er-öffnung, der ihnen noch den Sold von drei Monaten undüberdies das Geschenk schuldig war, das nach einer ge-wonnenen Schlacht ihnen gehörte. Er mußte sie nunmit dem Versprechen, ihr Geld ihnen zu Hause bezahlenzu lassen, zurückschicken ^). Einige Beute war alles,was diese Tapfern von einem Siege davon trugen, denFrankreich ihnen verdankte. Hingegen waren durch den-selben die Eroberungen Berns gesichert worden. DieSchweizer hatten für Bern und die gemeinsame Freiheitgestritten. Sie hatten das europäische Gleichgewicht wiederhergestellt. Es wird dieß ihre Rolle noch mehr als ein-mal sein E).
Bern, nm das Bürgerrecht für seine gute Botschaft. Bern wollte ihm dasselbe scheuten, wenn er sich den Gesetzen derReform gegen den Söldnerdienst fügen würde, wozu er sich abernicht verstand. Stetster, Manuscr. 1544.
107) Die Obersten hatten ihren Soldaten den Sold vorgestreckt.
108) Du Bellay, S. 87. — Montluc, I, lib. II, S. 141. — Aovinslidsr 44, — Lslenrii, über XXIII, 347. — keioini, über