Band 
Erster Theil.
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Wohlstand "^), der bessere Anbau des Landes, der Friedein den Familien, die Eintracht im Staate waren leicht-sinnig für ein Leben von Abenteuern, für blutige Spieleund für Hoffnungen auf ein oft trügerisches Vermögenaufgegeben worden^"). Es waren immer nur wenige,die auf diesem Wege zu Ansehen und Reichthum gelangten;theils einflußreiche Beamte, welche heimlich besoldet wur-den, theils dienstfertige Offiziere, auf welche es Ketten,Geschenke und Beweise des königlichen Wohlwollens reg-nete. Nur diejenigen, die schon mächtig waren in denKantonen, wurden es immer noch mehr. Ein kriegerischerAnhang bildete sich um jeden von ihnen "H. Die Hand,die von der des Königs gehalten worden, drückte dieHände der niedrigsten Hirten der Alpen . Die Sitten derHöfe nisteten sich zwischen der republikanischen Einfachheit;die Gewohnheiten der Lager drangen bis in das Hirtenleben.

Zn Unterwalden wurden die Verträge noch immer ohneUrkunde und ohne Eid geschlossen; und doch kannte mankein Beispiel eines Betruges "?). Noch immer wurde derKorb mit Nüssen und gedörrten Früchten jedem vorgesetzt,

114) Ufleger, über den Kriegsdienst der Schweizer, im Schweiz . Mn-seum, 1818. — Giustiniano (Memoiren der venetian. Ge-sandten in den Ueinoirss ineckits sur l'lristoire Iwsuce)schätzt anf 19900 Thaler die an die einzelnen Kantone bezahlteSumme, auf 60,000 Thaler die Pensionen, wozu noch einebeträchtliche Summe für die Beilegung alter Zwiste kam. ImGanzen verwandte der König auf die Hülfe der Schweizer fasteben so viel, als auf sein Vergnügen, 150,000 Thaler.

115) Die Söldner bringen öfter die Pocken, als Geld, zurück; dahersie diese Krankheit ihren Sold genannt haben.

116) Reichthum und Armuth führen zu Knechtschaft. — Vaterl.Sammt.

117) Vor nicht langer Zeit war es, Engelberg ausgenommen, noch soBusinger und Zelger.