Band 
Erster Theil.
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der des Weges kam. An der Fastnacht der Armen brachtendie Reichen auf den Dorfplatz Milch, Mehl, Holz; ver-mummte Leute machten daraus Butter, geschwungenenRahm, Kuchen; darauf wurden an Tischen die Armenvon den Reichen bedient, und am Ende tanzte alles untereinander^). Mein das junge Geschlecht hatte auch neueFeste nach seiner eigenen Weise aufgebracht. Die Gesell-schaft des großen unüberwindlichen Rathes trat jedes Zahram schmutzigen Donnerstag in Amtstracht zusammen, umernsthaft über die gewöhnlichsten Dinge zu rathschlagen.Der Abt von Engelberg wurde dabei als Bischof inpiirtidus vorgestellt. Ein silberner Becher, worauf dieNamen der Hauptleute aus den burgundischen Kriegeneingegraben waren, kreiste unter den Söhnen derselbenZu Zug verkündete man jedes Zahr am Tage des heil.Oswald die Namen aller Helden, die auf den Schlacht-feldern gefallen waren ^°). Zu Schwyz empfing dieLegende den Menschen in seiner Wiege, und verjüngteihn noch unter seinen weißen Haaren. Das ganze Landwar in Bruderschaften getheilt, die ihre Fonds, ihre Festtageund Wallfahrten hatten. Am Sonntage besuchten sie sich.

118) Die drei Kilbenen (Kirchen-, Schützen- und Aelpler-Kilbene) wur-den beim Herunterkommen von den höheren Alpen gefeiert. Nachdem Gottesdienste entfaltete man die St. Wendelins-Fahne,steckte die Tannreiser auf, und setzte sich zur Tafel. Auch dieArmen wurden nicht vergessen. Am folgenden Tage wurde fürdie im Jahre verstorbenen Bruder ein Gottesdienst gehalten. —Meist kamen noch die Tagsatzuugsgesandten zu Fuß, den Stock inder Hand, den Sack auf dem Rücken. Bufinger.

119) Die Franzosen nahmen 1798 den Becher mit sich, ohne dadurchdie Gesellschaft zu zerstören. Auch Appenzell hatte seine Narren-gemeinde.

120) Auf daß die spätesten Nachkommen sich erinnern, was den Heldenmacht, Stadlin. Uri hatte diese Sitte seit der Zeit von Morgarten.