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diese einen Altar aufrichteten^, wurde er umgeworfen.Sie beschwerten sich über die Treulosigkeit der fünfKantone, welche ihre Unabhängigkeit nicht anerkennenwollten. Auf Anstiften von Schwyz und Luzern tratendlich der Abt gegen Zürich und Glarus mit der Klageauf, daß sie seinen Unterthanen die Freiheit verkauft unddadurch seine Rechte verletzt haben "fl. Zetzt sprachensich alle Kantone , sogar Zürich , gegen die Toggen-burger aus "°), welche zwar nachgaben, aber Schrittfür Schritt, was sie erobert hatten, vertheidigten. DieJagd, die Fischerei, die Appellationen, das Patronatder Pfarreien "?), ^ste Verwaltung der Kirchengüter,die Unterwerfung unter die Gesetze, kostete alles demAbte neue Kampfe. Erst im Zahre 1541 wagten es dieKatholiken von Zonsweil, darauf die von Hänau, denenbald das ganze untere Toggenburg folgte, ihren Gottes-dienst wieder herzustellen. 2m obern Thale , von Watt-weil bis Wildhaus , der Heimath Zwingli's, verflossenvierzig Zahre, ohne daß außer dem Kloster St. Johannirgendwo eine Messe gelesen worden wäre. Wie sehr in-dessen der Geist der Unabhängigkeit, nachdem er sich vier-zehn Zahre lang in beständiger Auflehnung gegen dasPriesterjoch getummelt hatte, sich nun sträuben mochte,mußte er doch am Ende unterliegen. Die Freiheit ver-schmäht es, dem Geschrei eines verwilderten Volkes zu
134) 1538, nach dem Frieden von Nizza .
135) Es fanden Konferenzen zu Schwyz, Glarus, Einsiedeln statt.—Die Tagsatzung beschäftigte sich mit der Sache.
138) Den 1. April 1538. Wylervertrag vom 28. Juni, in fünfArtikeln.
137) Die Kollatur auf drei von der Gemeinde vorgeschlageneNamen hin. — Im Jahr 1554 und dem folgenden zog er dieWahl der Gerichtsschreiber und der Diener an sich.