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Die Eintracht erwachte wieder, wenn die Kantone einegemeinschaftliche Beleidigung vom Ausland erlitten zu habenglaubten, wie es im Jahre 1540 vorkam. Ein Jagdstreit'")zwischen der Stadt Rothweil und dem Baron von Breiten-landenberg war in einen wilden Krieg ausgeartet, undhatte die leidenschaftliche Feindschaft der Herren und-derBürgerschaften in Deutschland wieder geweckt. Schongriff der Adel des Hegau's zu den Waffew. Auch derHerzog von Würtemberg hatte Theil dllran genommen.Als Rothweil sich an die Eidgenossen wandte, erhoben sichdiese wie Ein Mann. Fünfzehntausend Streiter erhieltenBefehl, sich bei Schaffhausen zusammen zu ziehen. Daes das erstemal war, wo die Truppen beider Bekenntnisseunter den gleichen Fahnen stehen sollten, so wurden die-selben ermähnt, wie ihre Vater als gute und biedereWaffenbrüder unter einander zu leben, und weder Tann-reiser, noch Paternoster, noch irgend ein anderes Zeichenzu tragen, als das weiße Kreuz der alten Eidgenossen-schaft "b). Da die Schwaben sich die Schweizer verstricktin ihrem innern Hader vorgestellt hatten, setzte der Anzugdes Heeres das Land bis jenseits des Rheines in Schrecken,und bewirkte eine schnelle Verständigung
III. Es muß die Schweiz noch immer dasselbe Herzgehabt haben, da sich die beiden Lager noch zu nähernwußten. Wenn zwei Grundsätze in den Kampf treten,
147) Wegen eines Purß- (Jagd-) Bezirkes. Des Barons junger undheftiger Sohn begann die Feindseligkeiten.
148) Die Städte ernannten den Obersthauptmann, die Länder denBannerherrn. Zwischen diesen beiden Anführern sollte der Befehlwöchentlich abwechseln. Abschiede-Sammlung in Luzern .
149) Stettler, M. — Leu, Art. Landenberg. — Faßbind, Gesch.von Schwyz , IV, 385.