Band 
Erster Theil.
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der Universität unterworfen worden. In diesen beidenStädten hatten die Räthe, nachdem sie über die Kirche,wie über den Adel gesiegt, auf die Befestigung ihrer eigenenGewalt die Bewegung hingelenkt ^). Das Verhaltender vier Städte gegen den Fürstendienst zeigte, wie starkin jeder die politische Partei war: Zürich sperrte denSöldnern sogar den Durchzug; Bern gestattete ihn; zuBasel und Schaffhausen waren diejenigen, die in fremdenKrieg liefen, der Verzeihung nach ihrer Rückkehr ge-wiß "6), und wenig fehlte, daß diese beiden Städte sichselbst wieder darin eingelassen hätten.

Die Rolle dieser Mittelpartei in den Räthen derKantone wurde auf den Tagen der Eidgenossen von dengemischten Ständen übernommen. Da sich diese Ständezwischen den beiden Lagern befanden, so hatten sie dieAufgabe, dieselben zu vermitteln, jede Reibung aufzu-halten, jeden Ausbruch des Hasses zu besänftigen. Eswaren nur Appenzell und Glarus ; aber sie hatten vonAebli gelernt, was eine von Vaterlandsliebe beseelteSprache vermag. An Versuchen, sie wieder für den altenGlauben zu gewinnen, hatten es die fünf Orte nicht fehlenlassen. Als das bewaffnete Geleite, mit welchem der VogtKretz ins Rheinthal zurückzog, in den Flecken Appenzell kam, ermunterte es die wahren Gläubigen, sich Tann-reiser aufzustecken, und zum Schwerte zu greifen; und

155) Auch wurden diese Städte zuerst zu Aristokratien. Seit 1533ließ zu Basel der große Rath dem kleinen die Wahl des Bürger-meisters und des Oberstzunftmeisters, und gab zu, daß seine eige-nen Mitglieder sich auf ihren Zünften ergänzten. Die Regierungenermunterten einander zu fester Haltung.

156) Zu Basel wurden die Hauptleute Jrme, Stelle, Hartmann aufBitte ihrer Waffengefährten begnadigt, und zwar nach Schaff-hausens Beispiele. (1544.)