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Berge hinan steigen. Es schrieb seinen Namen in dieGeschichte Roms , in diejenige der Einführung des Christen-thums, in diejenige Karls des Großen, und eben soschienen sich jetzt in der Revolution des sechzehnten Jahr-hunderts die Umstände zusammen zu finden, um das Rhone-thal der Reform zu öffnen.
Niemals war im Wallis die Macht des Fürstbischofsund die Grenze der Volksgewalt genau bestimmt worden.Der Bischof stützte sich auf eine Schenkung Karls desGroßen, der ihn zum Grafen ernannte und mit derkaiserlichen Macht in seinem Sprengel belehnte. DasVolk hingegen, das von jeher diese Schenkung bestritt,hatte in einigen Siegen über das Ausland und in seinenTriumphen über den einheimischen Adel den Muth ge-wonnen, auch die Wirksamkeit des Fürsten in ziemlichengen Schranken zu halten. Zm Anfange des sechszehntenJahrhunderts hatte diese Macht noch durch die Schritteeines Mannes gelitten, dessen Rolle in der politischenGeschichte der Kantone bekannter ist, als daß er sein Landin eine lange Reihe innerer Unruhen gestürzt hat. DerBischof Schinner brachte, nachdem ihn die Zehnen, seinerIntriguen müde, verwiesen hatten, den Rest seines Lebens,mit Rache an den Wallisern beschäftigt, in Rom zu. Erließ dieselben in den Bann thun ; sie achteten nicht
188) „Weil sie der Kirche den Rücken gewendet, so sollen sie verfluchtsein, wie der Feigenbaum im Evangelium, und es möge dasrothe Meer sie ertränken, wie Pharao , und die Erde sie ver-schlingen, wie Dathan, und das Feuer des Himmels sie ver-zehren, wie die Reiter, auf welche es der Prophet Ellas herunterbeschworen ... Weil sie sich mit den Engeln der Finsterniß ver-bunden, so sollen die Engel des Lichtes sich von ihnen ent-fernen! ihre Wohnung sei bei Lucifer! daß sie Gesicht undGehör verlieren mögen! daß wilde Thiere sie zerreißen! daß