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Thüre zu Thüre, unter dem Hohngeschrei der ihm nach-laufenden Kinder.
Wir werden nicht seine Reise nach dem heiligen Landeerzählen, noch jeden Ort nennen, wo er das Knie beugte.Vier Jahre zog er von einer Universität zur andern,ohne auf das Studium so viel Zeit zu verwenden, daß >ihm nicht noch mehr übrig blieb, um die Schüler zurFrömmigkeit zu ermähnen. Da er indessen nirgends auf-treten konnte, wo nicht bald die Inquisition seinen Eiferniederschlug, so begab er sich endlich, dieser Kämpftmüde, nach Paris , mit dem Entschlüsse, für das Heilder Seelen einen eigenen Orden zu stiften. Ein jungerFaber aus Savoyen , der die Universität besuchte, warder erste, dem er seinen Plan entdeckte. Faber begriffihn und schwur ihm Treue. Es kostete mehr Mühe,einen zweiten Schüler, Taver, zu gewinnen, welchemdie Schönheit des Geistes das Herz aufgeblasen hatte.Doch ergab sich auch dieser. Seinem Beispiele folgtenzwei Kastilianer, Laynez und Salmeron, welche hinwiederRodriguez und Bobadilla gewannen. Sie übertrafenZgnaz alle an Weite des Geistes, aber noch keiner besaßseine Festigkeit im Glauben. Sobald er ihr Vertrauengenoß, dachte er darauf, ihnen die Bande der Pflichtanzulegen. Er kannte in der Nähe von Paris , im ein-samen Kloster am Montmartre, eine unterirdische Kapelle;dahin führte er seine Freunde ^). Faber, der einzigePriester unter ihnen, hob die Hostie empor; alle siebenschwuren, der Welt zu entsagen, und in ewiger Keuschheitund Armuth zu leben. Darauf thaten sie ein Gelübde,nach Rom zu gehen und die Befehle des heiligen Vaters
17k) 16. August 1534.