Band 
Erster Theil.
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zu holen. Mit der Bitte, daß er über ihren Leib undihre Seele verfüge, traten sie vor den obersten Priester.

Paul segnete ihren guten Willen. Er wollte sie zuseinen Planen bilden. Diese neuen Streiter Zesus, dieZesuiten wie sie hießen, sollten den Namen Mönche nichtmehr tragen: er war zu tief gefallen; doch sollten sie,wie die Mönche, im Gehorsam gegen eine Regel von derWelt getrennt leben. Es wurde ihnen vorgeschrieben,eben so sehr die Weichlichkeit der Benediktiner , als dieRohheit der Bettelmönche zu meiden. Sie sollten Höf-lichkeit mit Lebensernst, weltliche Wissenschaft mit religiöserGelehrsamkeit verbinden. Da die Reform den Müßig-gang der Klöster angriff, so sollten diese jungen Männerihre feurige Thätigkeit auf dem Gebiete des Katholizismusan den Tag legen dürfen. Da sie die Zugend hinriß, sosollten sich die Jesuiten der Erziehung widmen. Um demVorwürfe zu begegnen, daß die Kirche stehen geblieben,sollten sie das Werk der Missionen fortsetzen. Der Ab-laßkram hatte den Ausbruch des Schisma veranlaßt: nunsollten die Jesuiten für ihre heiligen Dienste keine Be-lohnung annehmen. Doch während die Einzelnen Armuthgelobt, ward ihrer Gesellschaft Reichthümer zu sammeln ge-stattet. Zhre Moral sollte sich nach ihrer Rolle, und ihrePolitik nach der des Jahrhunderts richten. Zgnaz über-nahm diese Aufgabe mit allen ihren Folgen. Der Papst .hatte seinen Mann gefunden, den er der Reform ent-gegensetzen konnte. Nun war die Zeit der Verständigungvorbei; denn die Kirche hatte Waffen bekommen undrüstete sich zum Kampfe

177) Orlandinus Geschichte der Jesuiten. — kleur^, distoirs äslexlise, oootill. — Revue lrsoxsiso, X. — Lioxrsptusuniverselle, srt. Ixusce.