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nur die Spruche zu kennen, die für den Krieg Veteranenbildet. Mit feinem und scharfem Blicke benahm er sichwie ein vollendeter Feldherr, der jeder feiner BewegungenMeister bleibt, und dem Zufalle nichts überläßt, wasihm die Klugheit wegnehmen könnte.
Zgnaz war in einem Schlosse geboren, Luther unterdem dürftigen Volke; Calvin war der Sohn eines Bürgersvon Noyon. Nachdem ihn Olivetan das Evangeliumkennen gelehrt^"), hatte er zwar die Theologie, der ersich anfangs gewidmet, mit dem Rechte vertauscht; aberdie heilige Schrift war doch immer sein Lieblingsstudiumgeblieben. Während eines Aufenthaltes zu Paris kamer mit den ausgezeichnetsten Männern in Verbindung,welche die Reform daselbst besaß. Nikolaus Copus vonBafel, Rector der Universität, ließ sich von Calvin er-muntern, seine kühnen Ansichten über die Rechtfertigungdurch den Glauben an Christus bekannt zu machen ^).Kaum war es geschehen, als sie beide sich zur Flucht ge-nöthigt sahen "2). Calvin irrte zwei Zahve lang in Frank-reich herum bi-z er, nach Farels Beispiele, zu Bafel
180) » äusgu'slors zs N'avais eil I>i soulas vi comlort, sinon gusje ins Iroinpasss inoi-nwins en in'oudlisnl." Von da angab er die Ueberzeugung nicht mehr auf, daß er der ErwählteGottes gewesen. Opuso. Iranx. , p. 194. Oenevs 1611.
181) 1532. — An Daniel, Opera IX. sä. 1671. — Bezas LebenCalvins und Geschichte der reformirten Kirchen, I, 13. —Lorresp. ineä. , in der Bibliothek der Akad. von Gens.3 Vol. I^ol.
182) 1534 gab er die Kapelle von Noyon und die Pfründe von Pontl'Eveqne auf, die er schon als Knabe erhalten. Levasseur, an-vsles äs la eaUieärals äs Xo^on.
183) Er brachte einige Zeit bei Margarethe, von Ravarra zu, derSchwester des Königs. Diese Fürstin war für ihn, was fürMoses die Tochter des Pharao gewesen. — Beza. — BayleArt. Calvin .