Band 
Erster Theil.
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Seite hatte sich eine neue Faktion aus allem gebildet, was,nach dem Ausdrucke der Pfarrer, nicht konnte von denLastern reden hören. Auch diese Libertiner, wie Calvin und Farel sie nannten, hatten dem Rathe erklärt, siewollen leben, wie es ihnen beliebe, und sich nicht zwingenlassen, wie es den Predigern nur einfalle^). Alleines war nach der Meinung der Gottesmänner von ge-ringem Nutzen, daß das Evangelium in den Kirchenverkündet, in den Schulen gelehrt, auf der Landschaftverbreitet werde, wenn die Reform nicht in strengererZucht erstarkte und die heiligen Gebote herrschen ließ *").So trennten sich bereits die Freiheit und der Glaube.Perrin, Philippe und alle die stolzen Kinder Genfs ,welche der Reform nur gefolgt waren, um zur Unab-hängigkeit zu gelangen, brachen, einer nach dem andern,mit der neuen Kirche*"). Die Räthe, welche gleichnach der Revolution mit zitternder Hand die Zügel desStaates hielten, unterstützten jetzt, nach dem Beispiele

192) (llironchus cke koset, IV. — Rathsprot. Die Auszüge, die ausdenselben gemacht worden, überheben nicht, die Originale zulesen. Meist habe ich einen Auszug des Herrn Materie benutzt,der für seinen Vater, den Verfasser des Lebens von Knor,Materialien zu einem Leben Calvins sammelte, als der gelehrteSchriftsteller der Kirche und der Wissenschaft genommen wurde.

19S) Gregor VII. schrieb an den Abt von Cluny: Ich mag michwenden, wohin ich will, so sehe ich keine Regel, und wennmein Blick auf mich selbst fällt, so sehe ich, daß mein Beginnenüber meine Kräfte geht; wenn es sich nicht um das Heil derKirche handelte , so würde ich nicht in Rom bleiben, wo sichmein Schmerz immer erneut, und ich keine Hoffnung habe, alsganz in der Ferne.

194) Vorrede zu dem Katechismus Calvins. — Sein Leben von Beza. —Kirchhofer, Farels Leben. — Institutionen, B. IV. Kap. 12. —kuollat, Iiistoirs äs la relorwatioa äs la Suisse V. (inunsrer Ausgabe).

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