Band 
Erster Theil.
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traten, und daß die Lutherischen Lehren auch in den Kan-tonen Eingang fanden. Zu Bern hatten drei Pfarrer,Meier, Ritter und Kunz, vom Schultheißen v. Wattenwylbeschützt, dieselben angenommen. Die Politik wies dieSchweizerstädte auf eine nähere Verbindung mit Deutsch-land ; aber die bernische Kirche sprach sich lebhaft für diehelvetische Confession aus ^). Calvin machte einen Versuchmit neuen Ausdrücken der Verständigung ^). Er fanddie Sprache Luthers zu mystisch; Zwingli schien ihm zuweit zu gehen, wenn er sagte, daß nur durch den Glaubender Leib Zesu Christi genossen werde. Calvin entferntealles, woraus man hätte schließen können, die GabenGottes gelangen zur Seele nur auf dem Wege der Er-kenntniß. Sein Wunsch wäre gewesen, den Streit durcheine klare und erschöpfende Auseinandersetzung zu beendi-gen 2"). Allein der Wind blies über alle seine Anstren-gungen, gleich wie über die Versuche, die um dieselbeZeit zu Worms und zu Regensburg gemacht wurden,um die Reform mit der römischen Kirche auszusöhnen.

212) Vsäivillii, lilliusin», bioll, Iremp , >Vsxoer in Luverisentsnlism incUnsnt. Nsgsndor sä LuIIinKsrnin, 7. 8ept.1537. — Ownes Lsessrisni spuä »os suut Lucerisui. Lbor-dsrä s RuwisnA sä LuIIiuAsrum, 28. Oct. 1544.

213) Das Buch vom Abendmahle, französisch, von Desgallaö. —Jnstitunonen.

214) Plank in seiner Geschichte des protestantischen Lehrbegrisfs, V.Abth-, 2, S. 5, meint, Calvin sei eigentlich Lutheraner gewesen.Die französischen Schriftsteller haben alle bis auf die neueste Zeitseine Lehre derjenigen Zwingli's entsprechend geglaubt. Beidefind im Irrthum. Siehe z. B. seine Briefe (inMscr.) von Clcmdevon Senarclens an Luther , Bucer und Melanchthon, im Febr.1545. — Den 4. Nov. 1545 schrieb Calvin an Biret: »veLucero isete juäicss. Lotus est, wutlis suspsotus, oostrioräiliis. Briese auf der Bibl. zu Genf .