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Freund. An einem der Gelage, die er seinen Leuten gab,erhitzte er sich, rühmte sich der Freundschaft BernS, undschwur, die Flüchtlinge zu rächen. Beim jährlichenSchützenfeste mußten die neubelebten Parteien ein-ander treffen. Philippe, gewaltthätig, wie er war, griffzuerst nach der Helbarte; er schlug: Zean Daberes sanktodt zu Boden. Nun stürzte das Volk nach dem Mo-lard, dem Kampfplätze in allen Unruhen. Perrin liefdahin an der Spitze der guten Bürger. Philippe hatteerwartet, das Volk, dessen Liebling er gewesen, würdemit ihm halten: aber die Gunst schien sich in Haßverwandelt zu haben; unter den anrückenden Gegnernerkannte er manchen, den er hundertmal an seinerTafel empfangen. Er floh. Als ihn das Volk in derTour-Perse unter Stroh verborgen fand, wollte es dieWaffen nicht niederlegen, bis es Zeuge seiner Hinrichtunggewesen Auf die Kunde von diesen Vorfällen ließBern seine Artillerie ausrücken, und gab seinen Amt-leuten den Auftrag, die Genfer als Feinde zu behandeln.Da sich diese aber nicht schrecken ließen, so willigte esein, seine Beschwerden an Schiedsrichter zu bringen, zuderen Bezeichnung sich Basel anerbot. Die Schiedsrichterbrauchten drei Jahre, einen Spruch zu fällen. Es gabdieser Bern die Souveränität, Genf die niedern Rechte,und sicherte den Artikulanten die Gnade zu, die sie knieendempfingen
22s) Der Papegay. Das Fest fand nicht im Mai statt, wie Boni-vard sagt : »tsmps äs Iis8se st tristssss eowws Die»1'oräonns paar iios pssdes," sondern im Juni.
226) kolics äs 6snsve, par konivurä. — koset, IV, 39 — 41.Rathsprot. — Spon, I, 180.
227) kiest, distoii'ö äs Ksosvs, I, 381.— Die Archive Genfs enthalten einen Brief Karls V, der ihm, als einer kaiserlichenStadt, den Bernern Treue zu schwören verbietet. 8. August 1S40.