Band 
Erster Theil.
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großen Theil von Europa Eingang fanden, und überallneben der Kirchenzucht, die sie verbreiteten, auch denKeim der Republik mit sich trugen. Indessen hatte Calvin keine Vorliebe für die eine oder die andere Regierungs-sorm. Wenn er den Vorstehern eines freien Staateszur Pflicht machte, den Rechten des Volkes keinen Ab-bruch thun zu lassen, so betrachtete er den Gehorsamgegen den Fürsten für pflichtgemäß in Monarchien^').Zu Genf fand er eine Mischung von Aristokratie undVolksregierung ^), und verknüpfte dieselbe mit seinenEinrichtungen. Jedes Jahr erwählten die Bürger die vierSyndics der Republik . Dem Volke zum Rathe, ohne daßes daran gebunden wäre, stellten die Fünfundzwanzig ihmacht Kandidaten vor^). Der gewöhnliche Rath oder dieFünfundzwanzig bildeten sich aus den vier ausgetreteten

241) »II tut eliar^s, Is 21. oovembrs, aveo trois eonselllers,(Kabel, koset) äs compulser les eäits, pour gouvernorle peuple.« — Den 10. Sept. 1542, »sliu gue cbacunait mogeu äs vivre eu Konus amilis, resolu äs suivroä laire Iss eäits st la «karge äs «orriger iceux ä N. llalvinst so sgnäio koset, et gue lecklt Lalviu äoive ätrs exewptäs präcker sinou uns lois Is äimancke. «

242) »II ns pouvait toulekois s'empöcker ä'estimer IieureurIs peuple cker leguel II renvontrsit uns liberte dientempere«. « — »IVIais guaut a ceux gui viveut sous prin-ees, laire revolts est cker eux uou seulsmsul solls,mais mecdante el psrnloieuss cogitsllon.« Institution. -Er arbeitete für Sigmund von Polen den Plan einer Verfassungaus, worin Episcopalsystem und Presbyterianismus combinirtfind. Indeß find im Allgemeinen die calvinischen Kirchen pres-byterian, die lutherischen consistorial, die von Cranmer organi-firten episcopal. — La Boetie schrieb 1548 sein Lontrs un.

243) » kont ä Oenevs ss gouverns par Is peuple.« kosetIV. 26. Hätte das Volk die von den Fünfundzwanzig vorge-schlagenen Namen alle verworfen, so wäre Revolution gewesen.In der Wirklichkeit blieb die Gewalt bei der Aristokratie.