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Erster Theil.
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Trient, in Burgund und am kaiserlichen Hofe unterrich-teten sie sorgsam von der Stärke der Armeen und ihrenBewegungen 'P Wie nun Bern die Warnung erhielt,es sammeln sich Truppen in der Franche-Comts, und derHerr von Auberive, Nachfolger Peters de la Beaumein der Würde eines Bischofs von Genf , hebe Mannschaftin Burgund aus") , setzte die Stadt ihre Gemeindenvon den der Religion und dem Vaterlande drohendenGefahren in Kenntniß, rief zehntausend Mann unter dieWaffen und besetzte die Pässe im Zura 2°). Unter denLutherischen hatte sie einen Offizier, Hartmann vonHallwyl, einen Mann von Geist und Gemüth, der ihrtreuen Bericht über den Stand der Dinge in Deutschland erstattete?'). Obgleich Kassen und Kornhäuser offenstanden, und die Begeisterung dem Bunde achtzigtausendStreiter zugeführt hatte, betrachtete Hallwyl den Unter-gang der Protestanten als gewiß, wenn ihnen der Königvon Frankreich nicht beistände: er wünschte, daß die Eid-genossen diesen Monarchen bewegten, sich des Friedens

18) Deutsche Missiven. Bern . Archive.

19) Jm Zcihre 1542 hatten die Reichsstände zuSpeier entschieden, Bern habe die Waadt wieder zurückzugeben. Deutsche Missiven.

20) Am 10. Sept. besetzte P. v. Grasfenried, Amtmann zu Uverdun,die Schluchten des Jura. Zum ersten Mal, ihrer dreitausend,mußten die Waadtländer unter der rothen und schwarzen Fahnedienen. Es scheint, man habe sie in den nächsten Jahrennicht ausrücken lassen; daher die Verminderung der Armee aufsiebentausend Mann. Erst im Jahre 1557 mußten sie wiederins Feld. — Rodt, Kriegswesen der Berner, H, 9. — Jnstr.Buch. — Deutsche Missiven. — Zweitausend Mann sollten inGenf gebraucht werden; aber die Stadt weigerte sich, sie auf-zunehmen.

21) Jnstruct. Hartmanns von Hallwyl.. 14. Juli. — Ihm folgteHans Wyß. April 1547. Stettler, Mscr.

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