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genannt wurde, da er bis zur Entscheidung des Concilszur Richtschnur dienen sollte.
An den nächsten Tagen wimmelte es von Flüchtlingenauf den Straßen nach der Schweiz . Das Znterim, derkatholische Glaube in milderm Ausdruck, unterschied sichgar sehr von jener Uebereinkunft, welche gemäßigteMänner vor sechs Zähren zu Regensburg angestrebt.Keine öffentliche Berathung war vorangegangen, die Stim-men waren nicht gesammelt worden: die Protestantenhielten dafür, unter dem schönen Namen Menschenliebegebiete es ihnen den Abfall vom Glauben; lieber wolltenviele das Land verlassen. Luther war nicht mehr; eswar ihm erspart worden, die Trostlosigkeit seiner Kirchezu erleben^). Bucer zuerst erklärte, er unterzeichne dieWiederherstellung des Papstthums nichts, und Herzog
24) Bullinger an E. von Rümlang, Seckelmeister zu Bern ,27. April: „Vulgär! inorts sxcsssit. Millos ssrinonss ässervanäa pielale, äootrina, äs conäonanäis srroribus st<zuain sit proolivs srrars äs pacs scclssiarurn. „Briefeder Reformatoren in der Biblioth. zu Zofingen . — Bullinger anMelanchton (Füßli: Lpislolas rekormatoruin , p. 138): Lursumsuuin lelieiler absolvit. blon ineäiovriter äoleo illo nosviro ässtitulos. « Zwingli hatte gesagt: Er erhob sich, Einergegen Alle. Durch Luther hat Gott eine unendlich größere ZahlSeelen seinem Reiche zugeführt, als ich gethan. Calvin : IIrn'sppellerait äiable, <;ue )s wen reconnaitrais pas inoinsen lui Is plus xranä <les ssrvitsurs äs äieu.
25) Bucer und Martyr flüchteten sich nach England. Das Interimveranlaßte große Fortschritte der Reform auf den brittischen Inseln,und ihr Wiedererwachen in Deutschland und der Schweiz ; es be-weist das die Correspondenz der Reformatoren. Farel verdoppelteseinen Eifer. » I!s eelelirent l'Interiiu, « schrieb er an Bullinger,par äes äsnses, ävs feux stäans Is vin, apres avoir furss I'Lmpsrsur äs n'avoir ä'sutrs loi izus la sienno.« SieheCalvin an Farel, 30. April 1548. Uss. 6,en.