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in den Schweizerbund aufgenommen zu werden. Dochals es sich 1510 darum beworben, hatte die Eifersuchtder demokratischen Kantone seine Hoffnung vereitelt.Nach seinem Uebertritt zur Reform hatte es sich an dieStädte der Schweiz angeschlossen, bis der Kappelerkriegdieses Band zerriß. Indessen, als könnte ihm seine Lageinnerhalb den Gränzen Helvetiens zum Walle dienen, hattees der allmäligen Unterwerfung der Reichsstädte unbeküm-mert zugesehen; erst nach allen übrigen bat es um Schonung.Der Kaiser, um die Stadt für sein Haus zu gewinnen^),befahl ihr sich auf Gnade und Ungnade zu ergeben^).Als sie zauderte, eine so harte Bedingung anzunehmen,näherten sich, unter Alphons Divas, in der Stille, voneinem Walde verdeckt, dreitausend Mann, und am Morgendes 6. Augusts 1548 sah sich Konstanz plötzlich von derLand- und Wasserseite angefallen. Kaum hatte es aufeinige unbestimmte Gerüchte Zeit gefunden sich zur Wehrzu setzen, als der Angriff auf Petershausen , eine, außerder Ringmauer liegende Vorstadt, begann. Drei-hundert Bürger hatten sich in Schlachtordnung gestellt.Ihre Artillerie riß den feindlichen General nieder, tödteteneben ihm seinen Sohn, einen hoffnungsvollen Jüngling,und brachte Verwirrung unter die Truppen. Langsamund in guter Ordnung sich zurückziehend, stellten sich dieBürger wieder hinter den Thoren auf, begannen ein neues,wohlunterhaltenes Feuer und schlugen kräftig den erstenAngriff ab. Die Spanier ergriffen die Flucht und setz-