Band 
Erster Theil.
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ten, um vor Verfolgung sicher zu sein, die Vorstadt inFlammen. Dann verschanzten sie sich, verwandelten dieBelagerung in Sperrung, und verbreiteten, an den Uferndes Rheines sich zerstreuend, im Thurgau Verheerungund Schrecken, bis ein neuer Sturm auf Konstanz ge-liefert würde Vieles kam nun auf das Verhaltender Eidgenossen an.

Das Volk der östlichen Schweiz war nicht unschlüssig.Zn den deutschen Krieg hatte keine Gegend mehr Frei-willige geliefert, als Thurgau , das Rheinthal und Toggen-burg. Umsonst war das Verbot ihrer Obern gewesen.Die Toggenburger, zum großen Aerger ihres Fürsten,waren sogar mit wehenden Fahnen ins Land zurück ge-kehrt. Nun eilten diese Freiwilligen der Stadt Konstanz ihren hülfreichen Arm anzubieten. Drei Freischaarenfolgten ihnen unter den Befehlen von Hans Studer vonSt. Gallen, Zakob Scolar von Glarus und Konrad Krusvon Winterthur^). Auch Zürich und Bern , als sie dennahen Fall einer befreundeten Stadt, einer Vormauerder Schweiz, an Oesterreichs Macht befürchten mußten,geriethen in Bewegung ^). Bern bot siebentausend Mannauf, und ließ eine mächtige Artillerie ausrücken. Theil-ten die katholischen Städte diesen Aufschwung, so warKonstanz gerettet; aber sie folgten anderen Antrieb. Sieriefen diejenigen ihrer Angehörigen, die sich in die Stadtgeworfen, nach Hause, und bestanden im Namen der Erb-

35> SteUler, 156. — Sleidan, XXl — DeThou, V. Buch.

38) Arr. — Stettler. — Puppikofer, Geschichte des Thurgaus.

37) ve 6onstsntil>>8 non 8eous Isborsnt se äs ss ipsi8 lixuriai.Lsr»»lS8 in 8u>8 tueiläi8 oceupsti; Lu8ilssrum

siit minu8 stupor, uut mirs simul-Uio. kri^iäs moliunlur.Angedruckte Briefe, un Farel, Februar 1547.