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auch sie in das Meer des Glückes von Karl V. ver-sinken? Als Beherrscher eines Reiches, welches schondasjenige Karls des Großen übertraf, hatte dieser Habs-burger Afrika zu seinen Füßen gesehen; die ottomanischeHerrschaft war vor ihm nach Asien zurückgewichen,und, als ob das alte Festland für seine Herrschaft zugering gewesen, war eine neue Welt aufgetaucht und dieGränzen der Erde waren weiter gerückt. Magelhaens, einportugiesischer Seefahrer in spanischen Diensten, sogarjene Erdstriche umsegelnd, war in unbekannte Meere ge-drungen, und hatte zum Erstaunen seines Jahrhundertsdie erste Fahrt um die Welt vollendet. Hundert oderzweihundert Spanier, die nur Golddurft trieb, erobertenzwei Reiche von mehrern hundert Meilen und von Mil-lionen Indianern. Die Sonne ging in des Kaisers Staa-ten nicht mehr unter. Zahr für Zahr schüttete Amerika 3v,vvv Eoldpiaster zu seinen Füßen aus. Vom Mittel-meere ging der Handel aufs Weltmeer über. Die Er-zeugnisse ließen sich kaum zahlen, womit die neuentdecktenLänder täglich die alte Welt bereicherten: Zucker, Cacao,Cochenille, tausend Dinge, deren Namen in unserm Welt-theil nie gehört worden. Und indessen diese Wunder allenach einander vor Karln niedergesetzt wurden, und ihndie Dichter besangen als „die Zierde aller Zeiten, dieSonne der Erde, ja der allein unter dem Himmelszeltdes Liedes werth sei", legte sich um seinen Thron auchaller Widerstand, auf den er früher getroffen; die spani-schen Kortes verstummten, Belgien war gebändigt, dashinsterbende Italien verlor in verzweifelten Anstrengungenden letzten Rest seiner Freiheit. Allmälig erschien Karlndie Erde als sein Reich. Dies war der Koloß, der diekleine Schweiz von allen Seiten einengte. Er hatte nun