Band 
Erster Theil.
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den Fuß auf ihr Gebiet gesetzt, und ließ sie von Stundezu Stunde mehr seine Annäherung fühlen^).

Bald beunruhigte das Reichskammergericht die StädteBasel und Schaffhausen, den Bischof von Chur und diePrälaten der östlichen Schweiz ^'), bald unterstützte esdie Ansprüche des Fürsten von Piemont ^), des KaisersNeffen, auf das Waadtland, während Karl III. an derSpitze einer kleinen Armee m's Aostathal vordrang.Schon fingen die Agenten des Kaisers an, von den Rechtenauf das Gebiet zu sprechen, das sein Haus in der Schweiz besessen. An beiden Enden Helveticas, im Thurgau undin der Wandt, war der Adel voll Hoffnung. MehrereThurgauer verweigerten stolz die Huldigung dem Bauern,den ihnen die Kantone zum Regenten gesendet, und be-haupteten, auf neuen Fahnen die Worte: „Nur Einen

40) Sokurä, soriplorss rerum xormuniesruw. — Sleidan. —De Thon. — Robertson. — ZoviuS. — Leti.

41) Arr, III.28g.-Puppikoser, II. 12g. - Stettlcr,H. 153-161. -Das kaiserliche Schreiben findet sich in dem Tagsatzungsabschiedvon 1547.

42) Brief der Neichsstände zu Speier. 15. März 1542. Andere Briefefolgten. Der Herr von Baudan kam in die Schweiz und suchtedie katholischen Kantone für die Sache des Fürsten zu gewinnen.Es verbreitete sich das Gerücht, Beroldingen hebe für KarinTruppen aus in den Vogteien. Nun wollte Boisrigault, derfranz. Gesandte, die Walliser bereden, sich des Aostathals zn be-meistern. Ihre Milizen waren zum Abmarsch bereit. Sie wende-ten sich an den in Piemont befehlenden Brissae, der sich erstauntzeigte. Die Kantone mißriethen ihnen das Unternehmen; sie gabenes auf. Lauster, IX. 296. Voxel, trsils äes slliances äe InBrunos nvee les Luissss , p. 310. — Noten über das Wallis . Mscr.

43) Deutsche Misfiven. — Welsche Missiven. — Ruchat, V. — Ro-set, V. 24. — Stettler, 164. Nach dem Berichte des französischen Gesandten, befand sich Gvnzaga, der Statthalter von Mailand ,in Aosta .