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ihre Pflichten als gute Eidgenossen zu erfüllen:^) Frei-burg, das in der Verbindung mit Bern seinen Vortheilfand, zeigte besondern Eifer. Zn der Gefahr war wiederLeben ins Herz der Schweiz gekommen. Die neue Ein-tracht zu besiegeln, lud Zürich die Waffenmänner allerKantone auf ein eidgenössisches Schießen. Unter Kriegs-musik, kam jede Schaar mit ihrem Banner an ^).Höflichkeit und Bruderliebe walteten an diesem Feste,und die vaterländisch gestimmten Herzen faßten wiederHoffnung''').
Der Zwerg rüstete zum Kampfe gegen den Riesen,doch sollte er dabei nicht allein gelassen werden. Eswaffnete eine furchtbare Macht: die öffentliche Meinung,jene bewegliche Herrscherinn, geboren aus tausend undtausend verschiedenen, raschen und immer wechselndenEindrücken, jene von Gott gesandte, den Stolzen zudemüthigen und zu helfen dem Schwachen. Sie hatteKarln V. am Tage nach seinem Siege zahllose Feindeerweckt, auf die er nun bei jedem Schritte stieß. 3nDeutschland war kaum die erste Betäubung vorüber, alsüberall die bürgerlichen und religiösen Freiheiten wiederauftraten. Als Karl die Kaiserkrone auf das Haupt seinesSohnes Philipp setzen wollte, verweigerten ihm die Chur-fürsten ihre Stimmen. Der Papst, erschrocken über dieGröße der Macht, wozu er dem Kaiser verhelfen, wurdedessen eifrigster Feind. Er hatte das Concilium vonTrient, um es vom unterjochten Deutschland zu ent-
49) Alle sprachen sich gegen die Erneuerung des Bundes mit demKönige aus, besonders Uri. Abschied von Baden, L3. Januar1548.
50s Vornehmlich viel Werner. Stettler. Manusc.
51) Auch BuUinger.