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und ordneten, dem Elsasse zu willfahren, eine zahlreicheGesandtschaft an Heinrich II. alO°'). Diese bat den König,den sie zu Zabern traf, um Schonung für eine Provinz,welche die Kornkammer der Schweiz sei, und für Städte,mit denen die Eidgenossen verbündet seien. Da die schwei-zerischen Hülfstruppm sein bestes Kriegsvolk waren, wollteHeinrich II. die Kantone nicht verstimmen, und schlug,nachdem er seine Pferde, zum Zeugniß eines für jeneZeit abentheuerlichen Feldzugsin den Fluthen desRheins getränkt, den Weg nach Luxemburg ein. Erbemächtigte sich Pvri's, Damvilliers und Montmedy's undentließ am 16. Zuni sein Heer^).
Tief empfand Deutschland die erlittene Schmach. DerNationalstolz vereinigte die entzweiten Glieder; und umnur noch an die gemeinsame Sache Germaniens denkenzu können, schloß man einen Frieden zu Passau . DemKaiser, der sich in Oesterreich , ohne Geld, ohne Truppenbefand, gab die Begeisterung ein Heer von sechszigtausendStreitern, womit er Metz belagerte. Der Bandenführer,Albrecht von Brandenburg, der so lange Deutschlands Schrecken gewesen, vergaß, daß er im Solde Frankreichs stand, und schlug sich zu ihm mit zwanzigtausend Mann,wovon ein Viertheil Schweizer waren. Moritz von
tulats von Mailand , am 28. Juli 1552. wurde von den Städtenals eine Feindseligkeit ausgelegt. Deutsche Missiven. Bern .
101) Die Elsasser wählten sie: es befanden sich darunter Hab, Freytag,Escher, Bircher, In der Halden. Die Basier Gesandten Fäsch,Falkner und Krug waren ihnen vorangeeilt. Auch die Ständevon Franche-Comte sandten an den König. Absch. v. 28. und3l. Mai.
102) Sismondi. klist. Oss Vrsnxnis, XVII. 458.
103) Stettler, II. 173. — Handschrift!. Chronik von Luzern , vonBalthazar. I. 1554. — Wurstisen, 625. — Sleidan, XXIV —Weilleville, XXX. - Nabutin, XXVII. - Thou, X.