Band 
Erster Theil.
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Sachsen war in seinem Ruhme gefallen, als er für denFrieden stritt"''). Zu den besten Feldherrn der Armeegehörte Emänuel Philrbert, der Erbe der Rechte Karlsvon Savoyen, der im Tode das Ziel seines Unglücksgefunden Um zwischen Frankreich und den Schwei-zern eine Scheidewand aufzurichten"^, hatte der Kaiserdiesem jungen Fürsten die Rückerstattung seines väter-lichen Erbguts verheißen. Mit Philibert diente Gerhard,der Sohn des Schultheißen 3. Z. von Wattenwyl, unterderselben Fahne. Er und sein Bruder, Niklaus, vollMuth und Selbstgefühl, haßten die Reform, deren Be-förderer ihr Vater gewesen, und hatten auf ihre Hei-math verzichtet"?), um nicht jeden Augenblick dem Ge-sichte eines Predigers zu begegnen. Sie ließen sich inder Freigrafschaft nieder; die ersten Sprößlinge einesZweiges, welcher in der Kirche, der Politik und in Schlach-ten " 2 ) sich ausgezeichneten Ruhm erwarb. Ihre Hoff-nung führte sie in einen Krieg, der dieselbe nicht er-füllen sollte. Bekannt ist die schöne Vertheidigung von

104) Im Kampfe mit den Nanbbanden Albrechts von Brandenburg,nachdem er die Türken zurückgeschlagen.

105) ZuVereeil, 18. September 1553. Guichenon , II. 228 u. 210. —Villars, IV- — Thon, XII. — Er war eben gestorben, als BrissacVerteil überfiel und sein reiches Mobiliar plünderte.

106) Ein zu Clees, im Waadtlande, angehaltener Courier trug denBeweis für diese Absicht des Kaisers bei sich. Ruchat.

107) Stettler, handsch. 1549.

108) Unter den Namen Marquis v. Constans , Herren v. Chateau-Vilain und von Versoy. Burkhard, der Sohn des SchultheißenNägeli, war ebenfalls in österreichische Dienste getreten und zwar,wie man glaubte, um Frankreich zu dienen, so daß er festge-nommen wurde. Die Tagsatzung bewirkte seine Freigebung. Ab-schied 30. Sept. 1551.