Band 
Erster Theil.
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sehr auch Frankreich wünschte, daß sie der Republik Solda-ten stellen, hatten gegen die Medicis, mit denen sie inBündniß standen, nicht waffnen zu dürfen geglaubt "H.Die Bündner hingegen, die keine Verpflichtung band, hat-ten zehn Fähnlein gesendet. Freilich trugen sie einiges Be-denken, da man in ihren Gebirgen zu sagen pflegte, eswarte ihrer ein Unglück, so oft sie jenseits des Po denalten toskanischen Boden, die Heimat ihrer Vater, be-treten. Das kleine Heer, das unter Anton von Salisausgezogen, verjagte indessen auf seinem Wege die Feinde.Strozzi, der in Siena eine französische Armee befehligte,kam ihnen entgegen gezogen, und führte sie mit vereintenFahnen unter lautem Zubel in die Stadt ein.

Zn den nächsten Tagen wurden unter den Mauernder Stadt immer neue Gefechte geliefert, in denen derMuth es mit der Menge aufnehmen mußte. Wohl kann-ten die Rhätier den Feldherrn der Kaiserlichen; es warder Markgraf von Marignano, Z. Z. Medicis , dieseralte Feind, der, wie ein böser Geist, den Schweizernüberall begegnete. Der Sieg, den sie im ersten Zusam-mentreffen mit ihm, bei Munistero, erfochten, war einkurzer Vortheil, dem nur Unglück folgte. Ein Zwist mitden Ztaliänern, ihren Waffengenossen, endete mit Ge-tümmel, und kostete Salis, ihrem Obersten, das Leben "6),Wie nun einige Tage spater Marciano von Medicis be-lagert wurde, rückte Strozzi aus, die Stadt zu entsetzen.Am ersten Tage des Augusts begegneten sie einander zu

114) Vergeblich bestand Basse-Fontaine darauf, daß des Medicis Ge-sandter keine Audienz erhalte und in der Schweiz nicht geduldetwerde.

115) Salis Rietberg.

116) Fourquevaur übernahm das Kommando.

riii. Vd.

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