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Schlachten. Zu Streitigkeiten mit ihrem Fürsten ge-hörte nach den Verträgen die Entscheidung den Bernern:alles Gründe für diese, den Stand der Dinge an die-sem Gestade zu achten. Die Folge ist gewesen, daß jin Neuenburg die Monarchie die Revolutionen über-dauert hat, dem sie im übrigen Helvetien erlegen, unddaß sie noch jetzt besteht. Mehrmals war indessen Bernin Versuchung geführt worden, dieses Grenzgebiet seinerHerrschaft einzuverleiben. Nach der Eroberung desWaadtlandes erhielt es zu seinem Erstaunen die Ein-ladung des Königs von Frankreich , die Besitzungen derFrau von Neuenburg, die damit einverstanden sei, fürein Darlehn von hundertausend Kronen zum Pfande zunehmen'^). Bern antwortete klug: „Neuenburg istdurch Burgrecht mit uns vereint; wir werden nichts thunnoch zugeben, was die Natur dieses Bündnisses ändert."Später wandten sich die Gesandten des Königs, die nichtdavon abließen, an Solothurn und Freiburg . Das letztere !schrieb an Bern : „ Der Graf von Neuenburg läßt unsdurch seinen bevollmächtigten Abgeordneten sein Land
128) „Der König, ihr Vetter, bedurfte Geld." Johanna hatte denMinistraur die Grafschaft zuerkannt, die Mahorie, die hohe, niedereund mittlere Gerichtsbarkeit, Gebühren, Confiscationen, Pachten,Wälder, Mühlen, alle ihre Einkünfte für 2000 Goldthalerjährlich. (23. Feb. 1538.) Von dem Rathe von Neuenburghatte sie 7,700 Goldthaler geborgt, welche dieser selbst inBasel , um einen guten Handel zu machen, emlehnte. Einemihrer Diener gab sie Fontaine-Andre, vergessend, daß fie esden IV. Ministraur um 5000 Thaler verkauft hatte. »Vraiscour <!s Lobosin, sagte Montmollin, vrsie bourUilsille.«Die Grafschaft blieb bis zum Jahr 1581 in Händen der Ministraur.In den Jahren 1551, 1552, 1608, 1834 wurde sie verpfändet.Boive. Von nun an waren die einflußreichern Bürger die wahrenHerren, da sie die Einkünfte bezogen und Recht und Gerichthielten.