Band 
Erster Theil.
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kommen: an der Gränze wurden sie angehalten, undnicht einmal Berns Dazwischenkunft rettete dem Predigerdas Leben

Nach einiger Zeit gingen nach Frankreich außer solchenBekennern auch junge, in den Schulen von Genf undLausanne gebildete Männer, die sich glücklich priesen,aus Liebe zum Heiland die Gefahren ihrer Sendung zubestehen. Fünf dieser Schüler wurden zu Lyon fest-genommen, als sie eben sich trennen wollten, um in ihrenProvinzen das Werk des Herrn zu fördern. Alle Bittender evangelischen Stände verzögerten nur ihre Todesstunde.Während eilfmonatlicher Gefangenschaft, so erzählt dasBuch der Märtyrer, verwandelte sich ihr Kerker in ebenso viele Kanzeln, als ihrer waren, von wo das Wortdes Herrn weithin tönte. Am 16. Mai 1553 wurden siean dieselbe Kette geschlagen, sie ergaben sich Gott, undermuthigten einander noch in den Flammen zu freudigemTod. Auf ähnliche Weise starben zwei Zahre später fünf

11) Sich zu nähren, trug Macs Moreau Bilder und Rosenkränzevon Ort zu Ort; als er aber mit Bibeln von Genf in die Hei-math zurückkehrte, nahm man ihn fest. Psalmen singend, bisder Rauch ihm die Stimme erstickte, starb Moreau in denFlammen. — Simon Laloi aus Soiffons machte einen so leben-digen Eindruck auf das Gemüth seines Henkers, daß dieser balddarauf nach Genf floh, um nach den Vorschriften des Evangeliumszu leben. — Lrespin, üisloirs «leg Nartz-rs. — Lore,loirs ckes L^Iisss relorinees. — Beza vergißt keinen Märtyrer;gerne würde er jeden Tropfen ihres vergossenen Blutes zählen,überzeugt, daß der Herr ste alle weiß.

12) Martial Alba, P. Ecrivain, Bernard Seguin, Beza's Diener;P. Navieres, Viret's Diener; und Cl. Favre. Ruchat V. Beza,S. 88. Genf. Prot. — Bern . Arch. — In einem letzten Briefevom 5. Mai drückten sie Bern ihren Dank aus. »Ln purerovuls ^rstuite, luquelie eile tienckrnil comine ri 8. ül.lui Isissit präsent ä'uns inesliinabls sowins <1'or« hattediese Stadt den König um ihr Leben gebeten.