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Die Zwietracht brach aber bald von neuem aus^).Durch ihr Predigen über die Lasier hatten die Pfarrernur die Gemüther befleckt, ohne das Aergerniß zu mindern.Allein wie auch die Rathsglieder, die es vor allem traf, diePrediger beschworen, ihnen die öffentliche Züchtigung zuersparen, gab Calvin doch immer zur Antwort: Es siehtgeschrieben, „gehe hin und weissage meinem Volke; geh hin-ab in das Haus des Königs." Hinwieder wurden auch dieGeistlichen, denen in der Hitze ein hartes Wort entfuhr,zur Rede gestellt. Der Kampf wurde so persönlich, daßdie Würde der Geistlichkeit darunter litt. Alles hatte eineBedeutung gewonnen. ^). Der Name Claude war demVolke lieb gewesen, da der Heilige so hieß, zu dem esfrüher am öftersten gewallfahrtet ^). Die Geistlichenverboten denselben, und weigerten sich, mit andern Namenzu taufen, als biblischen. Die Libertiner wütheten; mitblanken Degen zogen wieder die Bertbelier durch die Stadt,und beschimpften die Franzosen . Als der eine Bruderverhaftet worden, befreite ihn der andere mit Gewalt^).Die vornehmsten Bürger der Stadt weigerten sich, aus
tllrason'iso suo mors. liluIiedrUer insanit.« Calvin an Biret,18. Nvv. — Penchefilea nennt er Perrins Gattin, und Bac-chantinnen ihre Gefährtinnen.
73) »Animos laoit eorum ixiisviil qui Koni censeri volunt. kil-ln! cvrllis. vessiersnt cum uumsro vincgnt st causä,populumque Imbituri sint lavenlem, si so ventum korst.«An Farel, 10. Juli 1548.
74» Prvt.
75) Prvt., 27. August 1546. — St.Stande in Burgund , sieben Meilenvon Genf . Ost ward auch eine Quelle unweit St. Cerguesbesucht, welche mehrere für Wunder angesehene Heilungen be-wirkt hatte. Man sagt, sie sei verschüttet worden, um mit ihrdem Aberglauben ein Ende zu machen.
76) Prot., 18. Jan. ; 15. Juni 1548. Am 28. mit der Bemerkungfreigelassen, es sei dieß das letzte Mal.