Band 
Erster Theil.
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der Hand Calvins das Abendmahl zu empfangen. Siehießen ihn Kam, und gaben diesen Namen ihren Hun-den"). Doch wagten sie es nicht, ihren Gefährten Gruetzu vertheidigen, der zum Tode geführt wurde, weil erChristus gelästert"). Noch lebte in den Gemüthern dasGesetz des Mittelalters, das auf Gottlosigkeit die Todes-strafe setzte. Das Buch, worin Gruet geschrieben, derSohn Mariens habe der Welt nur Unheil gebracht, wurdevor seiner Hausthüre, im Bourg-de-Four, im Namendes Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes ver-brannt ").

Hinter den offenen Feinden Calvins stand ein gewisserTroilus, der heimlich sie aufreizte. Nachdem er sich denRuf eines Heiligen erheuchelt, war er Einsidler ^°) ge-worden, hatte sich um die Aufnahme ins Ministeriumbeworben, und würde sie erhalten haben, wenn sich nichtCalvin widersetzt hätte 2'). Von nun an der Rathgeber

77) Prvt. V. k. December 1548.

78) Es ruhte auf ihm die Anklage , er habe zu der im I. 1535 anViret versuchten Vergiftung angerathen. In einem Libeli, das eran die Kanzel vvn St. Peter angeschlagen, hieß es: »6gränvo qui Nö vo wen prsAN» eomo j 6t n Uonsieur Vei'Is<1s IHikon. bio no volin pns laut svev <1s inetrs. IVotsKien mon <k!re.« AI. Knlikte. — Das Savvyardische warnoch die gewöhnliche, das Französische die fremde Sprache.

78) Am 2K. Juli 1547 ward Gruet enthauptet. Drei Jahre späterward sein Buch gefunden und verbrannt. — Rote bei Spvn. —Ruchat, V. 317. - Calv. Lpist. 378. — Raset, V. 10. —Den Genfern hatte Gruet den Rath gegeben, „sich zu regierenwie Venedig , das nur Vergehen gegen den Staat mit dem Ge-setze bestrafe, und sich nicht durch die Hirngespinste eines Me-lancholikers meistern zu lassen."

80) Prot., 20. Jan. 1545.

81) Calvin sagt vvn ihm: bisse!» qu!6 ininistri Zjxnuin dsbsnt,i>!si guock siinine sinsnt suos cnlveos. « Ungedr. Briese inder Bibl. des Hrn. Tronchin v. Lavigny .